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DTM: Gaststarter für BMW und Mercedes

Vettel und Schneider ins DTM-Auto?

BMW und Mercedes dürfen 2018 einen Gaststarter mitbringen. Marco Wittmanns Vorschlag: Sebastian Vettel und Bernd Schneider.
Mattias Ekström zelebriert am Wochenende beim DTM-Saisonstart in Hockenheim seinen offiziellen Abschied aus der DTM. Als Gaststarter, in einem siebten Audi, außerhalb der Wertung. Möglich macht das eine Änderung des Reglements, wodurch auch BMW und Mercedes in diesem Jahr einen Gaststarter einsetzen können, mit Ausnahme der letzten drei Events. BMW-Boss Jens Marquardt hatte kurzzeitig an DTM-Chef Gerhard Berger gedacht. 

Ekström gibt in Hockenheim zwei Abschiedsrennen 

Marquardt schmunzelnd: „Wir schauen uns das an, ich finde die Idee gut. Wir hätten gleich an Gerhard (Berger) in einem siebten BMW gedacht. Aber er winkte ab, meinte, er passe nicht mehr in das Auto.“ 1985 in Zolder bestritt Berger sein einziges DTM-Rennen: In einem BMW 635 CSi wurde er Achter. Berger zu der Idee: „Ich schaue manchmal in die Autos rein und sehe, wie die Sitze geschnitten sind. Dann ist das Thema schon erledigt.“
Wittmann hat zwei Vorschläge: „Für BMW habe ich keinen direkten Fahrer, der passen könnte. Aber ich könnte mir als Gaststarter Bernd Schneider vorstellen, oder auch Sebastian Vettel. Das wäre eine coole Aktion.“ Schneider liegt als „Mr. DTM“ in der Tat auf der Hand. „Für viel Geld mache ich alles“, scherzte er zuletzt, räumte auch ein, dass der Gedanke da war. „Klar, redet man mal drüber“, so Schneider. Er sagt aber auch: „Ich glaube, als fünffacher DTM-Champion habe ich nicht den Anspruch, auf Platz 18 herumzufahren.“
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Ferrari-Star Vettel ist oft bei der DTM in Hockenheim, immerhin ist seine Heimat Heppenheim nicht weit weg. Da könnte er sich doch auch gleich ins DTM-Auto setzen? Die Idee ist nicht neu. Berger hatte einen Gaststart Vettels im vergangenen Jahr sogar selbst ins Spiel gebracht. „Ich bin mir sicher, dass Vettel nebenher gerne DTM fahren würde, wenn er dürfte“, meinte Berger damals. Ob Ferrari das so gut finden würde, ist die andere Frage.

Autor: Andreas Reiners

Fotos: Picture-Alliance

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