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DTM: Glock lobt DTM-Feld

— 29.04.2014

Hochkarätiger als in der Formel 1

Timo Glock startet 2014 in seine zweite DTM-Saison. Mit AUTO BILD MOTORSPORT spricht der Ex-F1-Pilot über seine Erwartungen.

BMW-Pilot Timo Glock (32) erwartet dieses Jahr einen spannenden Kampf um die DTM-Krone. „Ich traue allen Fahrern den Titel zu. So hochkarätig wie 2014 war das Feld in der DTM noch nie. In meinen Augen sogar hochkarätiger als in der Formel 1 momentan“, sagt der Odenwälder zu AUTO BILD MOTORSPORT. Persönlich möchte der gelernte Gerüstbauer aber noch kleine Brötchen backen. „Mein Ziel für die Saison 2014 ist es, so viele Punkte wie möglich mitzunehmen. Ob dabei sein Sieg oder ein Podium heraus spring, lasse ich dahin gestellt“, so der 91-fache GP-Pilot. 2013 hatte er nur bei zwei Rennen gepunktet. Eines davon war der Sieg beim Saisonfinale in Hockenheim.

Schritt nach vorn

Timo Glock gewann 2013 das letzte Rennen in Hockenheim

Glock: „Mein letzter Sieg war 2007 in der GP2. Und wenn du so lange darauf warten musstest, ist das erst einmal ein schönes Gefühl. Und natürlich will man das so oft wie möglich wiederholen. Aber wir wissen alle, wie eng die DTM zusammenliegt.“ Dennoch: Für den Saisonstart am 4. Mai sieht sich Glock gut gerüstet. Sein Arbeitgeber BMW hat im Winter den Wechsel vom M3 zum M4 DTM vollzogen. „Das Gefühl mit dem neuen Auto ist gut. Wir haben einen Schritt nach vorn gemacht“, sagt Glock. Trotz des Lobes über das starke Fahrerfeld in der DTM spart Glock auch nicht mit Kritik an der Meisterschaft. Beispielsweise an den 2014 in der DTM wieder eingeführten Zusatzgewichten, die für gute Rennergebnisse vergeben werden.

Zu wenig Fahrzeit

„Wenn du ein schnelles Auto gebaut hat, wirst du dadurch eben bestraft“, ist Glock kein Fan der neuen Regel. Ebenso schmeckt dem Ex-Formel-1-Star das Rennformat der DTM nicht wirklich. „Es ist viel zu wenig Fahrzeit – für die Fahrer und für die Leute, die auf der Tribüne sitzen. Aus der Fahrersicht – der komplett falsche Weg“, erklärt Glock, der sich bis zu drei Läufe an einem DTM-Wochenende wünscht. „Ich bin nicht hier um in der Boxengasse zu stehen, sondern um Auto zu fahren“, stellt er klar.

Autor: Oliver Müller

Fotos: Picture-Alliance

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