DTM-Lauf auf dem Nürburgring

DTM-Lauf am Nürburgring DTM-Lauf am Nürburgring

DTM-Lauf Nürburgring 2006

— 21.08.2006

Zweiter Sieg für Spengler

Erneut konnte sich AMG-Mercedes-Pilot Bruno Spengler gegen die Konkurrenz behaupten. Bernd Schneider wird Zweiter, Tomczyk Dritter.

Bruno Spengler ist der Mann der Stunde. Nach seinem Premieren-Sieg in Nürnberg siegte der 22-Jährige (AMG Mercedes C-Klasse) auch auf dem Nürburgring und gewann sein zweites DTM-Rennen. 116.000 Zuschauer sahen ein packendes Qualifying und ein hochklassiges Rennen. Zu Beginn regnete es, nach 14 Runden war die Ideallinie jedoch abgetrocknet, und die Fahrer wechselten auf Slicks. Spengler kam mit den schwierigen Verhältnissen beim sechsten Saisonlauf am besten zurecht und feierte einen souveränen Start-Ziel-Sieg. Der Franko-Kanadier beendete die 43 Rennrunden und 156,047 Kilometer vor Markenkollege Bernd Schneider, der mit 10,7 Sekunden Rückstand ins Ziel kam. Weitere 1,8 Sekunden dahinter wurde Martin Tomczyk im Audi A4 Dritter. Die Freude beim Rosenheimer war riesig, da er von Startplatz zehn ins Rennen gegangen war und erstmals seit dem Saisonfinale 2004 in Hockenheim wieder auf dem Podium stand.

Noch führt Bernd Schneider die DTM-Tabelle an. Doch sein Vorsprung auf Spengler und Kristensen schrumpft.

Für Tom Kristensen, den härtesten Verfolger von Bernd Schneider im Kampf um die Tabellenführung, lief es nicht nach Plan. Der Däne, von Platz drei ins Rennen gestartet, verbremste sich in der 36. Runde auf Position vier liegend. Mercedes-Benz-Pilot Jean Alesi und Markenkollege Heinz-Harald Frentzen zogen vorbei. Am Ende belegte Kristensen Rang fünf. Damit konnte der vierfache DTM-Champion Schneider seine Führung in der Gesamtwertung ausbauen. Mit 46 Punkten hat der Saarländer jetzt zwölf Punkte Vorsprung auf den zweiten Platz, allerdings auch zwei Verfolger: Kristensen und Spengler sind mit jeweils 34 Punkten die härtesten Konkurrenten im Kampf um den Titel. Eine starke Vorstellung zeigte auch Jean Alesi, der in einem Vorjahreswagen (AMG Mercedes C-Klasse) von Startplatz 14 auf Rang vier vorfuhr.

Der ehemalige Formel-1-Pilot Heinz-Harald Frentzen (Audi Sport Team Abt) belegte Platz sechs vor Markenkollege Timo Scheider. Vorjahressieger Mattias Ekström fuhr im Audi A4 DTM auf Rang acht. Der zweimalige Formel-1-Weltmeister Mika Häkkinen (AMG Mercedes) hatte bei seinem ersten Boxenstopp Probleme mit dem Tankstutzen und belegte am Ende den zwölften Platz. Bereits in zwei Wochen, am 3. September, geht der Kampf um die Tabellenführung in die nächste Runde. Im niederländischen Zandvoort könnte Bruno Spengler beim siebten DTM-Saisonlauf seinen dritten Sieg in Folge feiern und damit einen Hattrick landen.

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