Mercedes

DTM: Mercedes

— 04.11.2016

Wer muss bei Mercedes gehen?

Edoardo Mortara steht als erster und bislang einziger Mercedes-Fahrer für 2017 fest. Doch wie planen die Stuttgarter die restlichen fünf Cockpits ein?

Ein erstes Ausrufezeichen hat Mercedes nach der titellosen Saison 2016 gesetzt: Mit Edoardo Mortara wechselte der aktuelle Vizemeister 2017 von Audi zu den Stuttgartern. Es ist der erste Wechsel von einem Hersteller zum anderen seit Jamie Green 2013 den umgekehrten Weg ging. „Mit Edo haben wir nicht nur einen erfahrenen Piloten für unser Team gewinnen können, sondern auch einen richtig guten Typen, der auch charakterlich super in unser Team passt“, sagt Mercedes’ DTM-Leiter Ulrich Fritz.

Doch wie sieht das restliche Team für 2017 aus? Gesetzt sind Gary Paffett und Robert Wickens. Gute Chancen kann sich auch Rookie Felix Rosenqvist ausrechnen. „Er hat ein sehr gutes Bewerbungsschreiben abgegeben. Er ist eine sehr realistische Option und hat ganz gute Chancen, dass er dabei sein wird“, sagte Mercedes’ DTM-Leiter Ulrich Fritz AUTO BILD MOTORSPORT. Bei dem Schweden kommt es vor allem darauf an, wie sich sein Engagement in der Formel E und in der DTM terminlich vereinbaren lassen.

Ein Kandidat für Mercedes: Felipe Massa

Ebenfalls ein Cockpit sicher hat nach ABMS-Infos Lucas Auer, der sich im zweiten Jahr seiner DTM-Karriere deutlich verbessert zeigte. Bei dem Österreicher hängt es auch davon ab, ob er für 2017 vielleicht doch noch ein Cockpit in der Formel 1 findet.

Damit wären fünf der sechs Plätze bereits vergeben. Um das letzte Cockpit kämpfen theoretisch eine ganze Reihe an Fahrern: Die diesjährigen Piloten Paul di Resta, Christian Vietoris und Daniel Juncadella, aber auch Felipe Massa könnte ein Kandidat sein. Er hat zumindest sein Interesse an der DTM bekundet. „Na klar, es wäre schön, wenn wir Fahrer aus der Formel 1 hätten. Dann müssen sie aber auch vorne mitfahren. Denn wenn sie nur hinterherfahren, helfen sie uns gar nicht“, hatte DTM-Chef Hans Werner Aufrecht im Interview mit AUTO BILD MOTORSPORT erklärt.
Neues Format für die DTM in Aussicht: Samstagrennen mit Boxenstopp

Nachwuchs für die DTM wird bei Mercedes auch gerne aus der Formel 3 rekrutiert, dort hat sich Maximilian Günther mit dem Vizetitel hinter Lance Stroll für höhere Aufgaben empfohlen. Wahrscheinlich wäre bei ihm aber eher die Rolle des Ersatzfahrers.

Autor: Bianca Garloff

Fotos: picture-alliance

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