DTM nach dem Horrorcrash

DTM nach dem Horrorcrash

— 25.04.2007

Kristensen wieder zu Hause

Tom Kristensen ist nach seinem schweren Unfall beim Saisonstart der DTM aus dem Mannheimer Uni-Klinikum entlassen worden.

Audi-Pilot Tom Kristensen hat nach seinem Horrorunfall am vergangenen Sonntag (22. April) beim Auftakt des Deutschen Tourenwagen-Masters (DTM) das Krankenhaus verlassen und sprüht wieder vor Tatendrang. "Ich werde jetzt relaxen und mich dann konzentrierter denn je auf das Rennwochenende vorbereiten", sagte der siebenfache Le-Mans-Sieger aus Dänemark. Kristensen hatte sich in der ersten Runde des DTM-Rennens am Hockenheimring nach einer Berührung mit Markenkollege Timo Scheider gedreht. Der Franzose Alexandre Prémat (Audi) war mit etwa 180 km/h in den Rennwagen von Kristensen gerast und hatte dabei die Frontpartie abgerissen.

In Oschersleben wieder fit

"Ich danke den Ärzten an der Rennstrecke und im Krankenhaus für ihre professionelle Betreuung. Ich habe mich sehr gut aufgehoben gefühlt", sagte Kristensen, der in das Mannheimer Klinikum gebracht worden war. Dort hatten die Ärzte lediglich Prellungen am ganzen Körper des dreifachen Familienvaters festgestellt. Kristensen litt an starken Kopfschmerzen. Sein Audi-Markenkollege Prémat (Frankreich) hatte sich bei dem seit Wiedereinführung der DTM vor sieben Jahren schwersten Unfall einen Riss des Lendenwirbels zugezogen. Während Prémat mehrere Monate ausfallen wird, könnte Kristensen bereits am 6. Mai in Oschersleben wieder am Steuer sitzen, sofern Audi dem Dänen ein entsprechendes Auto bereitstellen kann. Für Alexandre Prémat wird bei Audi der Ersatzmann noch gesucht.

Autor: Sven-Jörg Buslau

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