Wittmann

DTM: Nürburgring Vorschau

— 10.09.2016

Fünfkampf um den Titel

Zum 50. Mal kommt die DTM zum Nürburgring. Der Meisterschaftskampf könnte nicht spannender sein. Fünf Fahrer haben eine reelle Chance auf den Titel.

Eifel-Fieber in der DTM am Nürburgring! Fünf Piloten von drei Herstellern liefern sich einen harten Kampf um die Meisterkrone. BMW-Pilot Marco Wittmann liegt derzeit mit 130 Zählern vorne, dicht gefolgt von Robert Wickens (118, Mercedes) und dem Audi-Duo Jamie Green (104) und Edoardo Mortara (100). Der fünfte Titelanwärter Paul Di Resta liegt mit 92 Punkten ebenfalls noch in Schlagdistanz.

Besonders für Audi wird das drittletzte Rennwochenende in der Eifel zur Nagelprobe. Die Ingolstädter wollen ihren zehnten DTM-Titel. „Ich habe auf dem Nürburgring noch nie gewonnen, das würde ich gerne ändern“, gibt sich Green entschlossen. Ein gutes Omen für den Briten: Auf dem Nürburgring, wo die DTM zum 50. Mal gastiert, stehen für Audi bisher zehn Siege zu Buche. Den ersten Erfolg für die Ingolstädter eroberte 1990 der zweimalige Rallye-Weltmeister Walter Röhrl im Audi V8 quattro, 2015 triumphierte Miguel Molina im Audi RS 5 DTM.
Vorteil Audi: Die Ingolstädter gehen nach dem durchwachsenen Wochenende in Russland mit einem Performance-Gewicht-Vorteil an den Start. Mercedes (1.127,5 Kilogram) wird das Wochenende mit zehn Kilo mehr als Audi beginnen. BMW ist mit 1.115 Kilogramm nach wie vor am leichtesten unterwegs.

Und: Der Führende Marco Wittmann konnte schon in seinem Meisterjahr 2014 am Nürburgring gewinnen. Auch in diesem Jahr gilt er als Favorit: In bislang zwölf Rennen gab es neun verschiedene Sieger. Einzig Wittmann und zwei seiner drei schärfsten Verfolger Robert Wickens und Eldorado Mortara standen in dieser Saison schon zweimal ganz oben auf dem Treppchen. „So einen Trend hatten wir noch nie, dass es so abwechslungsreich ist. Deswegen sind Prognosen schwer“, sagt der BMW-Pilot.

Die drei Führenden in der Meisterschaft

Allein: 2016 fährt niemand in der DTM so konstant in die Top Ten wie er. „Er kommt mit diesem Auto sehr, sehr gut klar und kann das konstant abrufen. Und deswegen ist er zurecht wieder ganz oben“, lobt Ex-Formel-1-Pilot Timo Glock seinen Markenkollegen.

Die Rennen werden live in der ARD und auf im Livestream hier auf AUTO BILD MOTORSPORT gezeigt: Samstag, 14:55 Uhr und Sonntag, 15:10 Uhr.

Autor: Alexander Warneke

Fotos: Piicture-Alliance

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