DTM ohne Rover

Rover MG ZT 260

DTM ohne Rover

— 19.04.2005

Rover raus, Opel wieder rein?

Nach der Pleite von Rover wird es in der DTM keine englischen Tourenwagen geben. Verlängert Opel sein Engagement?

Es wäre wohl auch ein kleines Wunder gewesen, wenn Rover sich nach der Insolvenz noch in der DTM engagiert hätte. Der für das dritte Rennen geplante Einstieg von zwei Tourenwagen auf Basis des MG ZT 260 scheint geplatzt. "Bei Rover hat der Insolvenzverwalter das Sagen, da mache ich mir keine Hoffnung mehr", sagte Hans Werner Aufrecht, Chef der DTM-Dachorganisation ITR am Rande des Auftaktrennens in Hockenheim. Eine bittere Niederlage nicht nur für die Briten. "Wir hatten in dieses Thema viel investiert, deshalb schmerzt das schon sehr", bedauerte Aufrecht weiter.

Mit dem Rover-Ausstieg noch vor dem Einstieg sieht es auch für die DTM nicht gut aus. Nur mit Audi und Mercedes-Benz als Hersteller kann die Rennserie in der kommenden Saison 2006 nicht funktionieren. Alle Hoffnungen der Organisatoren für die Zukunft ruhen deshalb auf Opel. Zwar haben die Rüsselheimer ihren DTM-Ausstieg bereits Ende letzten Jahres bekanntgegeben, aber offenbar scheint das letzte Wort noch nicht gesprochen zu sein. Bei einer Kostenreduzierung um 30 Prozent, einer "Europäisierung" der Rennserie und einer weiteren Steigerung der Konkurrenzfähigkeit ließe sich der Opel-Vorstand vielleicht doch noch zum Weitermachen überreden. "Ich schätze die Chancen als relativ groß ein", erklärte Aufrecht.

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