Rockenfeller

DTM: Pole für Rockenfeller

— 30.08.2015

Ekström trotz Strafe Fünfter

Sonntags-Pole in Moskau für Audis Mike Rockenfeller. Während Mattias Ekström Schadensbegrenzung betreibt, startet Pascal Wehrlein außerhalb der Top-10.

Starker Auftritt von Mike Rockenfeller im Qualifying für das zweite Rennen der DTM in Moskau (15.10 live in der ARD). Der Ex-Meister schnappte sich auf dem russischen Kurs, auf dem er 2013 auch schon gewinnen konnte, die Pole Position für den Sonntagslauf der DTM. An seine Zeit von 1:28.540 Minuten kam kein anderer Pilot heran. Rockenfeller, der sich aktuell mit Gesamtrang zwölf in der Meisterschaft eigentlich sportlich eher in der Krise befindet, freute sich dementsprechend. „Das ganze Jahr läuft nicht sehr toll für mich und es ist frustrierend. Aber heute hat tatsächlich mal alles gepasst und die Rahmenbedingungen waren ganz normal“, so der Deutsche. „Wir haben gute Schritte mit der Abstimmung gemacht, das Auto war geil und dann kennt man mich so, dass ich eine gute Runde zusammenbringen kann.“
Das passierte am Samstag: Wehrlein siegt in Moskau

Ekström will nicht mit Glock reden

Was Mattias Ekström von Timo Glocks Tweet hält, lesen Sie am besten an seinem Gesichtsausdruck ab

Auf der ganzen Strecke fühlte sich Rockenfeller aber nicht wohl. „Der erste und letzte Sektor war gut, der mittlere nicht ideal. Aber am Ende kann es nicht so schlecht gewesen sein, wenn ich vorne bin“, lachte Rockenfeller. Direkt hinter ihm qualifizierte sich Audi-Kollege Mattias Ekström als Zweiter mit 38 Tausendsteln Rückstand. Von Platz zwei aus losfahren darf der Schwede aber nicht. Im ersten Rennen am Samstag war Ekström nach einer Kollision mit BMW-Pilot Timo Glock ausgefallen und hatte als Strafe für die Aktion eine Rückversetzung um drei Plätze in der Startaufstellung für den Sonntag aufgebrummt bekommen. „Ich akzeptiere die Entscheidung der Sportkommissare“, sagte Ekström, der mit seiner starken Zeit Schadensbegrenzung betrieb und fand: „Für uns war es trotzdem ein gutes Qualifying, denn wir kämpfen vorne mit und auf Mike haben nur ein paar Hundertstel gefehlt.“

Ein Lob sprach er seinen Mechanikern aus, die das vom Unfall doch recht ramponierte Auto in Rekordzeit wieder zusammengebaut hatten. „Die Jungs haben die ganze Nacht lang durchgearbeitet. Jetzt so weit vorne zu stehen, ist die Belohnung dafür.“ Lieber nicht äußern wollte Ekström sich zu Unfallgegner Glock, der ihn anschließend auf Twitter als Idioten beschimpft hatte. „Tweets lese ich normalerweise sowieso nicht, allerdings habe ich es von meinen Kollegen gehört“, so Ekström. Ein Gespräch mit Glock werde es wegen des Vorfalls aber nicht geben. „Ich finde dazu gibt es keinen Bedarf“, grinste der Routinier, dessen Platz in der ersten Reihe Bruno Spengler einnehmen wird. Der BMW-Pilot war schon am Samstag auf Platz drei gerast – das gelang ihm auch im Qualifying.
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Wehrlein und Mortara abgeschlagen

Grund zur Grübelei: Samstags-Sieger Pascal Wehrlein fand am Sonntag in Moskau noch kein Rezept

Durch Eksröms Rückversetzung rückt der Kanadier genauso eine Position vor, wie hinter ihm sein BMW-Kollege Maxime Martin und Audis Jamie Green, der noch vor Ekström als Vierter starten wird. Mit Nico Müller startet ein weiterer Audi aus den Top-6. Hinter dem Schweizer reihten sich Gary Paffett (Mercedes), Tom Blomqvist, Augusto Farfus und Marco Wittmann (alle BMW) ein. Für den Samstags-Sieger und Meisterschafsführenden Pascal Wehrlein (Mercedes) reichte es im Qualifying nur zu Rang elf. Ein Dämpfer für den Deutschen im Titelkampf gegen Mattias Ekström. Gleiches gilt auch für Audis Gesamtdritten Edoardo Mortara, der es noch hinter Daniel Juncadella nur auf den 13. Startplatz schaffte.

Autor: Frederik Hackbarth

Fotos: Picture-Alliance

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