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DTM: Qualifying 2 am Lausitzring

— 21.05.2017

Wickens auf Pole, Auer nur 15.

Mercedes-Pilot Robert Wickens startet das Sontagsrennen am Lausitzring von der Pole Position. Der Meisterschaftsführende Lucas Auer muss vom 15. Rang losfahren.

Hartes Qualifying für Lucas Auer: Platz 15 für den Österreicher

Eng, enger, DTM. Das Qualifying zum Sonntagsrennen am Lausitzring hatte es in sich. Die ersten fünf Piloten liegen innerhalb einer Zehntelsekunde. Nuancen haben darüber entschieden, wer vorne und wer hinten landet. Robert Wickens hat sich durchgesetzt und mit 1:16,299 Minuten die Pole Position gesichert. „Wir haben das ganze Wochenende schon eine gute Pace. Ich wusste, dass das eine gute Runde war, aber als ich über die Ziellinie gefahren bin, war ich ein wenig überrascht“, freut sich Wickens, der im Samstagsrennen Zweiter wurde. Dahinter startet BMW-Pilot Tom Blomqvist (+0,024 Sekunden) von Platz zwei. Auf Rang drei landete Jamie Green. Somit starten von den ersten drei Plätzen drei Fahrer von drei verschiedenen Herstellern. Das verspricht ein spannendes Rennen.

Der Meisterschaftsführende Lucas Auer hatte im Qualifying zu kämpfen. Der Österreicher muss von Platz 15 starten. Titelverteidiger Marco Wittmann geht das Rennen von Rang zehn an.

Top 10: Qualifying am Sonntag

1. Robert Wickens (Mercedes/Kanada): 1:16,299 Minuten
2. Tom Blomqvist (BMW/Großbritannien): +0,024s
3. Jamie Green (Audi/Großbritannien): +0,027s
4. Gary Paffett (Mercedes/Großbritannien) +0,069s
5. Maxime Martin (BMW/Belgien) +0,080s
6. René Rast (Audi/Deutschland): +0,107s
7. Nico Müller (Audi/Schweiz) +0,110s
8. Mattias Ekström (Audi/Schweden): +0,142s
9. Augusto Farfus (BMW/Brasilien): +0,161s
10. Marco Wittmann (BMW/Deutschland): +0,280s

So lief es im Samstagsrennen:

Lucas Auer schreibt seine Erfolgsgeschichte munter weiter: Von der Pole Position aus feierte der Neffe von DTM-Boss Gerhard Berger im dritten Rennen des Jahres auf dem Lausitzring seinen zweiten Saisonsieg. Der 22-Jährige hatte im Ziel 3,6 Sekunden Vorsprung auf Robert Wickens, der den Doppelsieg für Mercedes perfekt machte. Das beste Ergebnis seiner DTM-Karriere feierte AUTO BILD MOTORSPORT-Fahrer René Rast, der im Audi Dritter wurde und damit erstmals auf das Podium fuhr – und das in seinem sechsten Rennen. Vierter wurde Maxime Martin im BMW.

Auer mausert sich Rennen für Rennen mehr und mehr zum Titelkandidaten. Nicht nur, dass der Österreicher mit nun 68 Punkten seine Führung in der Gesamtwertung weiter ausbaute, erster Verfolger ist Gary Paffett mit 34 Zählern Rückstand. Der Mercedes-Pilot fuhr den dritten DTM-Sieg seiner Karriere sehr souverän nach Hause, der Erfolg geriet zu keinem Zeitpunkt in Gefahr.

Hartes Qualifying für Lucas Auer: Platz 15 für den Österreicher

„Im ersten Stint habe ich noch gedacht, der BMW ist schnell. Aber der zweite Stint war sehr beeindruckend“, sagte Auer: „Es ist immer schwer, Rennen zu gewinnen. Heute habe ich aber die Pace vorgeben können, wie ich wollte.“

Das Rennen auf dem Lausitzring war wie zu erwarten weniger etwas für’s Auge ohne die ganz großen Überholmanöver, dafür aber umso mehr etwas für Strategiefans. Aggressive Strategien wählten vor allem die Fahrer des hinteren Startfeldes. So führten zum Beispiel Jamie Green, Mattias Ekström und Mike Rockenfeller ihren Boxenstopp bereits in den Runden sechs bis neun durch.
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Der Plan: Mit dem Undercut sollten die Fahrer dem Verkehr entgehen und freie Fahrt bekommen, unter anderem Rast wiederum wählte die umgekehrte Strategie und blieb sehr lange draußen, wodurch er am Ende noch erfolgreich den letzten Podiumsplatz angreifen konnte. Erfolgreich waren die Strategien auch bei Rockenfeller und Paffett. Rockenfeller, von Platz acht aus gestartet, wurde Fünfter. Jubilar Paffett, der sein 150. DTM-Rennen bestritt, verbesserte sich von Startplatz zehn auf Rang sechs. Auch Ekström bewies sich einmal mehr Reifenflüsterer, er fuhr von Startplatz 13 auf Platz acht. Green, der im Qualifying disqualifiziert worden war und von ganz hinten starten musste, sammelte als Zehnter zumindest noch einen Punkt.

Pech hatte Timo Glock: Der BMW-Pilot, der lange auf Platz fünf lag, bekam nach seinem Stopp Probleme mit den nicht vorgeheizten Reifen, fuhr ins Kiesbett und wurde durchgereicht. Der 35-Jährige landete am Ende auf Platz elf.

Die Top 10 vom Samstagsrennen:

1. Lucas Auer (Mercedes/Österreich): 56:37,503 Minuten
2. Robert Wickens (Mercedes/Kanada): +3,613 Sekunden
3. René Rast (Audi/Deutschland): +12,581s
4. Maxime Martin (BMW/Belgien): +17,660s
5. Mike Rockenfeller (Audi/Deutschland): +17,810s
6. Gary Paffett (Mercedes/Großbritannien): +20,253s
7. Edoardo Mortara (Mercedes/Italien): +21,366s
8. Mattias Ekström (Audi/Schweden): +22,319s
9. Maro Engel (Mercedes/Deutschland): +26,361s
10. Jamie Green (Audi/Großbritannien): +29,960s


Autoren: Andreas Reiners, Alexander Warneke

Fotos: Picture-Alliance

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