Grid-Girls in Zandvoort

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DTM: Rast feiert Debüt für Audi

— 18.07.2016

Von der Grillparty ins DTM-Auto

Rene Rast erlebte ein kurioses Wochenende: Vom 30. Geburtstag der Freundin ging es direkt nach Zandvoort ins DTM-Cockpit als Ersatz für Adrien Tambay.

Unverhofft kommt oft: In Zandvoort fuhr Rene Rast sein erstes DTM-Rennen - und das völlig unerwartet. Denn nach der Handverletzung von Adrien Tambay musste Audi einen Ersatzfahrer beschaffen. "Am Samstagabend habe ich noch den 30. Geburtstag meiner Freundin gefeiert", verrät Rast. "Gegen neun, halb zehn bekam ich dann einen Anruf, ob ich nicht Lust habe, DTM zu fahren." Sofort setzte sich der Deutsche ins Auto, raste an die niederländische Nordseeküste. "Wir kamen dann gegen zwei, drei Uhr nachts im Hotel an."
So lief das Wochenende in Zandvoort: Green und Wickens siegen

Sein DTM-Debüt beendete Rene Rast auf dem 18. Rang

Und die Nacht war kurz: "Der Wecker stand auf 5.45 Uhr", lacht Rast. "Ich kannte das Auto ja noch nicht. Daher musste ich natürlich noch eine Einweisung bekommen - welcher Knopf ist wofür, wie läuft die Startprozedur ab." Im Freien Training kämpfte der 29-Jährige zwar noch mit ein paar Problemen, fand jedoch schnell den Anschluss an das Feld.

Nicht ungewöhnlich: Denn Rast ist in seiner Karriere so ziemlich jedes Rennauto gefahren, das es gibt. Nach dem Karrierestart in verschiedenen Markenpokalen folgte der Aufstieg ins ADAC GT Masters. Im LMP1-Boliden von Audi war Rast auch in Le Mans am Start, beim Berlin ePrix gab er sein Debüt im Formel-E-Boliden. Nun folgte die Premiere im DTM-Auto. Fehlt nur noch die Formel 1? "Schauen wir mal", grinst der Audi-Star.

So schnell kein eigener Overall: Mortara half Rast aus

Im Rennen schlug sich Rast achtbar und belegte schließlich den 18. Rang. "Ich habe viel dazugelernt, was das Fahren und auch die Technik angeht", resümiert Rast. "In der zweiten Rennhälfte ist dann der Groschen gefallen, wie ich das Auto zu bewegen habe. Die Zeiten wurden zum Ende hin immer besser, im zweiten Sektor war ich schnellster Audi." Und wie geht es nun weiter? "Wenn ich noch einmal ein DTM-Rennen fahren würde, würde das Ergebnis vielleicht anders ausfallen", lacht Rast. Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.

Autor: Sönke Brederlow

Fotos: Picture-Alliance

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