Pascal Wehrleins Weg an die Spitze

DTM: Reaktionen auf Comeback

— 09.02.2018

Wehrlein verspricht: keine Selbstgespräche

Der Ex-Meister kehrt aus der Formel 1 in die DTM zurück. Er kündigt aber an, weniger meckern zu wollen.

Pascal Wehrlein kehrt in die DTM zurück. Für die DTM ein Glücksfall, denn schon in seiner ersten DTM-Karriere polarisierte der Mercedes-Star. Sie erinnern sich? Da war zum Beispiel der Clinch mit Audi („Karma kommt zurück, Ihr Zwiebelringe“) nach dem Schieb-ihn-raus-Skandal um Timo Scheider. Oder die Aktion, als Wehrlein bei einer Rennunterbrechung zu Maxime Martins Auto stapfte und wie wild gegen die Fahrertür schlug. Und vor allem: Seine Forderung nach Teamwork auf dem Weg zum Titel („I need DRS“).

Wehrlein feiert 2018 sein DTM-Comeback

Dementsprechend fielen auch die Kommentare in den sozialen Medien aus. Wehrlein polarisiert wie eh und je. „Ich weiß, dass ich 2015 nicht der beliebteste Fahrer war“, sagt er: „Ich hoffe, dass ich etwas zur Show und zur Spannung beitragen kann und die anderen sich am Ende dann auch freuen.“ Er gibt zu: „Ich weiß, dass mir der Spruch nicht sehr geholfen wird. Im Titelkampf schon, aber ich war 20, ich war und bin immer noch extrem ehrgeizig und wollte den Titel unbedingt gewinnen. Wenn manche Leute einen Satz, den ich vor drei Jahren gesagt habe, immer noch im Kopf haben und kommentieren, dann sollen sie das machen. Ich finde das inzwischen sogar witzig.“
Kommentar zum Wehrlein-Comeback bei Mercedes: Hier nachlesen!

Und: Wehrlein kündigte an, nicht mehr meckern zu wollen. Grund: Im vergangenen Jahr wurde in der DTM das Funkverbot eingeführt. Man hört ihn zwar noch, er bekommt nur keine Antwort mehr. Wehrlein: „Ohne Funk muss ich nicht mehr schimpfen. Denn ich rede ja nicht mit mir selber.“

Autor: Andreas Reiners

Fotos: Hersteller

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