DTM: Spengler siegt am Norisring

DTM: Spengler siegt am Norisring DTM: Spengler siegt am Norisring

DTM: Spengler siegt am Norisring

— 25.06.2007

Mercedes geht in Führung

Mercedes hat beim DTM-Rennen auf dem Norisring in Nürnberg einen Doppelsieg errungen. Bruno Spengler gewann vor Teamkollege Bernd Schneider.

Vor 150.000 Zuschauern holte sich der Kanadier Bruno Spengler auf dem Stadtkurs seinen ersten Saisonerfolg in souveräner Manier und verdarb damit Audi das Heimrennen. Teamkollege Schneider fuhr am Ende auf Nummer sicher und übernahm nach dem frühen Aus von Audi-Pilot Martin Tomczyk die Führung in der Gesamtwertung. Der 42-Jährige hat zur Halbzeit 1,5 Punkte Vorsprung vor Mattias Ekström. Der Schwede war am Sonntag als Dritter bester Audi-Pilot. "Wir sind enttäuscht", sagte er. Audi-Teamchef Wolfgang Ullrich stellte nach dem fünften Saison- Rennen fest: "Wir hatten viel Pech".

Der Sieger vom Norisring: Bruno Spengler gewinnt souverän in Nürnberg.

"Zur Halbzeit Meister zu sein, das ist ein gutes Omen", so Schneider. "Aber es wird noch richtig spannend, denn die Audis sind sehr stark." Doch seit 2002 hat Audi auf dem Norisring nicht mehr gewonnen. In der DTM warten die Ingolstädter seit dem Auftaktsieg auf dem Hockenheimring seit nunmehr vier Rennen auf einen weiteren Erfolg. Auch auf der 2,3 Kilometer langen Strecke im Audi-Land gab Mercedes den Ton an. Wie schon im Vorjahr sicherte sich der 23 Jahre alte Spengler den Sieg, er benötigte 1:03:59,350 Minuten. In der Schlussphase kam Rekordsieger Schneider zunächst an Spengler heran, doch am Ende konnte er seinen Teamkollegen nicht mehr gefährlich werden, der mit einem Vorsprung von 1,803 Sekunden als Erster durchs Ziel fuhr. James-Bond-Darsteller Roger Moore schwenkte die Flagge. "Ich bin total zufrieden. Es war total geil", sagte Spengler. "Nun wird gefeiert."

Mattias Ekström (Audi A4) liegt mit 1,5 Punkten Rückstand auf Rang zwei.

Tomczyk nach Kollision verärgert

Ausgerechnet beim Heimrennen musste Spitzenreiter Tomczyk seinen Audi bereits nach 300 Metern abstellen. Die Britin Susie Stoddart in ihrem Mercedes-Gebrauchtwagen schob den Rosenheimer von hinten an. Tomczyks Audi berührte Paul di Restas Mercedes und wurde dabei beschädigt. "Es gibt anscheinend Fahrer, die nicht wissen, dass das Rennen 74 Runden lang dauert. Es ist sehr schade, ich hatte mich gut auf das Rennen vorbereitet und habe mich aus allem rausgehalten", sagte Tomczyk. In der Gesamtwertung ist er mit 20 Punkten nun Dritter hinter Ekström (24) und Schneider (25,5).

Nach einem Crash zwischen der Belgierin Vanina Ickx und dem Österreicher Mathias Lauda bremste das Safety-Car von Runde 23 bis 27 das Feld und sorgte für einige Turbulenzen. Der zweimalige Formel-1-Weltmeister Mika Häkkinen überholte, sein Teamkollege Spengler fuhr bei Rot aus der Boxengasse und wurde ebenso nicht bestraft. "Rot ist rot. Die rote Ampel ist eine eindeutige Angelegenheit", sagte Ullrich und wunderte sich über die Entscheidung der Rennleitung. "Wer etwas dagegen hat, soll sich melden und protestieren", entgegnete Mercedes-Motorsportchef Norbert Haug.

Gesamtwertung Fahrer

• 1. Bernd Schneider (Mercedes) 25,5 Punkte, • 2. Mattias Ekström (Audi) 24 Punkte, • 3. Martin Tomczyk (Audi) 20 Punkte, • 4. Bruno Spengler (Mercedes) 17 Punkte, • 5. Garry Paffet (Mercedes) 16,5 Punkte

Teamwertung

• 1. Audi Abt Sportline 44 Punkte, • 2. DC Bank Mercedes 42,5 Punkte, • 3. Stern/Laureus Mercedes 24,5 Punkte, • 4. Salzgitter Mercedes20,5 Punkte, • 5. TV-Spielfilm/JAWA.de Mercedes 16 Punkte

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