DTM: Alle Autos, alle Fahrer

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DTM: Wickens siegt am Samstag

— 16.07.2016

Wittmann baut Gesamtführung aus

Pole-Mann Robert Wickens hat das neunte DTM-Saisonrennen in Zandvoort vor BMW-Pilot Marco Wittmann und Mercedes-Kollege Christian Vietoris gewonnen.

Mit einem Start-Ziel-Sieg hat der Kanadier Robert Wickens in Zandvoort den neunten von 18 Läufen im Deutschen Tourenwagen Masters gewonnen und Mercedes den dritten Saisonsieg beschert. Der 27-Jährige setzte sich am Samstag zur DTM-Saison-Halbzeit vor dem mit 93 Punkten Gesamtführenden Marco Wittmann aus Fürth (BMW) durch und rückte in der Fahrerwertung mit nur noch zehn Zählern Rückstand auf Rang zwei vor.
„Es ist nicht einfach gewesen, es sah nur so einfach aus“, sagte der von der Pole gestartete Wickens. Wittmann, der weiter auf seinen zweiten DTM-Titel nach 2014 hoffen kann, zeigte sich nach dem ersten von zwei Rennen des Wochenendes auf dem 4,307 Kilometer langen Kurs in den Niederlanden mit Rang zwei „voll zufrieden“. Mercedes sei dieses Mal schneller gewesen, am Sonntag (13.40 Uhr/ARD) „können wir es vielleicht drehen“.

Die Top-3 am Podium: Wittmann, Wickens, Vietoris

Dahinter folgten mit Christian Viertoris (Gönnersdorf) und Gary Paffett (England) zwei weitere Mercedes-Fahrer. Enttäuschend verlief das Rennen für Audi. Der vor Zandvoort in der Gesamtwertung auf Rang zwei liegende Italiener Edoardo Mortara erhielt wegen eines Regelverstoßes eine Durchfahrtsstrafe und ging bei den Punkten leer aus. Bester Audi-Pilot war der Engländer Jamie Green auf Rang fünf.

Das Rennen:

Wickens hielt beim Start Wittmann auf Distanz. Dahinter sortierten sich Viertoris und Paffett ein, die während des Rennens zweimal die Plätze tauschten. Bis auf eine Safety-Car-Phase gleich in der ersten Runde und die Strafe für Mortara entwickelte sich ein ruhiges Rennen, in dem es im vorderen Feld kaum Positionswechsel gab.

Die Halbzeitbilanz:

Sternen-Jubel: Wickens fuhr von der Pole zum Sieg

Die DTM zeigt sich in diesem Jahr nach der Hälfte der Rennen spannend wie selten zuvor. Mit Wickens gab es in Zandvoort vor dem Sonntag-Rennen den achten Sieger im neunten Lauf. Die ersten fünf Fahrer liegen nur 23 Punkte auseinander. Auch bei den drei Marken verteilen sich die Erfolge eher ausgeglichen: Bisher gab es vier Siege für Audi, drei für Mercedes und immerhin zwei für BMW. (fh/dpa)

Die Stimmen der Top-3:

Robert Wickens: Jetzt ist mein Grinsen noch größer als nach dem Qualifying. Ich hatte hier früher nie viel Glück, daher kam der Sieg unerwartet. Das Team hat einen tollen Job gemacht: Schon das ganze Jahr über und auch an diesem Wochenende, deswegen haben wir uns endlich mit dem verdienten Erfolg belohnt, denn wir hätten auch schon andere Rennen gewinnen können. Es war viel harte Arbeit von Mercedes und wir haben auf diese Strecke viel Fokus gelegt, weil wir wussten, dass es hier sonst schwer für uns wird - das hat perfekt geklappt. Marco werden wir für sein Geld einen harten Kampf in der Meisterschaft liefern. Damit wir morgen bereits damit weitermachen können, findet meine Siegesfeier jetzt mit meinem Dateningenieur und einem Salat statt, um das Auto für morgen noch besser zu machen.

BMW-Star Wittmann hat seine Führung ausgebaut

Marco Wittmann: Bisher habe ich hier noch jedes Jahr hier auf dem Podium gestanden. Zandvoort scheint mir zu liegen. Ich habe zwar gehofft, heute ganz oben zu stehen - aber dazu war Robert heute zu schnell. Meine Pace am Anfang war gut, aber nach der Slowzone habe ich das Tempo nicht mehr mitgehen können und musste eher in den Rückspiegel gucken, um Platz zwei zu verteidigen. Ich habe versucht mich besonders breit zu machen. Man muss clever fahren und schauen wo seine Stärken liegen, damit hat das Verteidigen gut geklappt. Ich bin happy mit dem Resultat, aber wenn ich morgen noch eine Stufe höher stehe, würde ich auch nicht nein sagen.
Christian Vietoris: Wir haben lange auf dieses Podium gewartet, waren in der Lausitz und am Norisring schon stark unterwegs. Deswegen bin ich froh, die gute Startposition mal in gute Punkte umzumünzen. Am Ende haben Gary (Paffet; d. Red.) und ich abwechselnd versucht, den BMW vor uns anzugreifen. Aber er war auf der Geraden extrem stark, in den Kurven dafür langsam. Deswegen war es aber trotzdem schwer vorbeizukommen und leider haben wir es nicht geschafft. Wir müssen morgen versuchen noch schneller zu sein und vor allem Topspeed zu finden, denn auf der Geraden ist die einzige Möglichkeit zum Überholen.
Den aktuellen Stand in der Meisterschaft gibt es hier .

Rennergebnis vom Samstag in Zandvoort - Top-10:

1. Robert Wickens (Kanada) - Mercedes-AMG C63 DTM 41:55,441 Min.
2. Marco Wittmann (Fürth) - BMW M4 DTM + 7,217
3. Christian Vietoris (Gönnersdorf) - Mercedes-AMG C63 DTM + 8,987
4. Gary Paffett (Großbritannien) - Mercedes-AMG C63 DTM + 10,657
5. Jamie Green (Großbritannien) - Audi RS 5 DTM + 12,626
6. António Félix da Costa (Portugal) - BMW M4 DTM + 18,178
7. Mattias Ekström (Schweden) - Audi RS 5 DTM + 18,877
8. Daniel Juncadella (Spanien) - Mercedes-AMG C63 DTM + 19,166
9. Esteban Ocon (Frankreich) - Mercedes-AMG C63 DTM + 19,838
10. Maxime Martin (Belgien) - BMW M4 DTM + 23,592
Fotos: Picture-Alliance / DTM

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