DTM: Alle Autos, alle Fahrer

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DTM: Wittmann siegt am Red Bull Ring

— 21.05.2016

BMW-Doppelsieg in Spielberg

Marco Wittmann hat den DTM-Lauf in Spielberg gewonnen. Der BMW-Pilot setzte sich vor Markenkollege Tom Blomqvist und Audis Edoardo Mortara durch.

Jubel bei BMW: Sieg für Wittmann in Spielberg

Angeführt von Ex-Champion Marco Wittmann ist BMW beim DTM-Rennen in Spielberg ein ganz starkes Ergebnis gelungen. Der Meister von 2014 verwies seinen Markenkollegen Tom Blomqvist am Samstag auf Rang zwei. Insgesamt kamen fünf BMW-Piloten auf die ersten sechs Plätze. „Natürlich ein super Ergebnis. Von der Pole den Sieg eingefahren - was will man mehr?„, sagte Wittmann in der ARD. „Ich bin stolz“, berichtete Motorsportchef Jens Marquardt nach dem 70. Sieg für BMW im Deutschen Tourenwagen Masters.
Einzig Edoardo Mortara im Audi konnte als Dritter die BMW-Dominanz etwas brechen und sich in der Gesamtwertung bis auf drei Punkte an den weiterhin führenden Paul Di Resta heranpirschen. „Ich bin ganz zufrieden mit dem Rennen, mehr war nicht drin. Platz drei ist super“, sagte Mortara. Mercedes dagegen konnte mit dem kürzeren der beiden Rennen in der Steiermark nicht zufrieden sein. Lediglich Di Resta schaffte es auf Platz sieben in die Punkte. Zweitbester Mercedes-Fahrer war Robert Wickens auf Position elf.

Der Rennverlauf:

Die Top-3 am Podium: Blomqvist, Wittmann, Mortara

Wittmann nutzte die erste Pole Position nach langer Zeit und blieb nach dem Start an der Spitze. Verfolger Blomqvist beschäftigte ihn aber lange. „Da hab ich Druck bekommen“, sagte Wittmann. Weil die Fahrer in dieser Saison den Klappflügel nicht mehr ohne Limit nutzen können, entwickelten sich dahinter spannende Duelle unter anderem zwischen Mortara und Glock - dem Audi-Mann gingen die Versuche früher aus als seinem durch die Performance-Gewichte etwas schwereren Verfolger im BMW. Dennoch verteidigte er Rang drei am Ende klar.

Die Stimmen der Top-3:

Marco Wittmann: Ein tolles Gefühl! Heute war ein klasse Tag mit der Pole und dem Rennsieg! Ich mag Spielberg sehr gerne und scheinbar hat die Strecke auch zu mir eine gute Beziehung. Für uns als Team ist der Erfolg wichtig, nach dem schwerem Wochenende in Hockenheim so zurückzuschlagen und wieder ganz oben zu stehen. Ich hoffe, dass dieses Jahr noch viele weitere Siege dazukommen werden, aber jetzt genieße ich einfach den Moment. Auf die Tabelle schauen wir noch nicht. So früh in der Saison viele Zähler zu haben ist schön, aber im Moment ist der Sieg wichtiger als die Punkte.

Mortara holte als einziger Nicht-BMW einen Pokal

Tom Blomqvist: Es ist heute ein gutes Resultat für BMW. Wir waren das ganze Wochenende über wettbewerbsfähig und es ist natürlich schön jetzt am Podium zu stehen. Aber es war ein hartes Rennen, ich hatte schon früh kein DRS mehr. Edo hinter mir aber zum Glück auch nicht. Vor allem am Ende war es so ein stabiles Rennen. Ich habe heute keine Fehler, aber Marco vor mir eben auch nicht – daher hatte ich keine Chance ihn zu kriegen. Aber wir hatten eine wirklich starke Pace.

Edoardo Mortara: Ich liebe Spielberg! Mit Platz drei heute bin ich sehr zufrieden, mehr war einfach nicht drin. Aber morgen versuchen wir es wieder und ich hoffe, ich kann mich dann noch ein bisschen verbessern. Timo Glock hinter mir hat mir heute mit seinen Attacken das Leben erschwert, ich musste mich sehr verteidigen, hatte dann aber zum Glück die bessere Pace. Mir hat auch geholfen, dass Tom und Marco vorne genauso schnell waren, dadurch hatte ich dann immer Windschatten.

Die Aussichten:

Mercedes muss aus dem schwachen Samstag lernen - oder die Schwaben kassieren am Sonntag (15.10 Uhr/ARD) die nächste Packung. Schon in der Qualifikation enttäuschten die Stuttgarter, im Rennen konnten sie sich in Person von Di Resta nur marginal verbessern. (fh/dpa)

Das Ergebnis - Top-10 Samstagsrennen in Spielberg:

1. Marco Wittmann (Fürth) - BMW M4 DTM 42:10,795 Min.
2. Tom Blomqvist (Großbritannien) - BMW M4 DTM + 0,726
3. Edoardo Mortara (Italien) - Audi RS 5 DTM + 1,251
4. Timo Glock (Thurgau/Schweiz) - BMW M4 DTM + 5,566
5. Martin Tomczyk (Rosenheim) - BMW M4 DTM + 6,222
6. Maxime Martin (Belgien) - BMW M4 DTM + 10,712
7. Paul Di Resta (Großbritannien) - Mercedes-AMG C6 + 12,182
8. Adrien Tambay (Frankreich) - Audi RS 5 DTM + 12,736
9. Augusto Farfus (Brasilien) - BMW M4 DTM + 15,146
10. Nico Müller (Schweiz) - Audi RS 5 DTM + 15,750

Ergebnis - Top-10 Qualifying für das Samstagsrennen:

1. Marco Wittmann 1:22.795
2. Tom Blomqvist 1:22.814
3. Adrien Tambay 1:22.903
4. Edoardo Mortara 1:22.932
5. Timo Glock 1:22.937
6. Maxime Martin 1:22.957
7. Antonio Felix da Costa 1:22.997
8. Paul di Resta 1:22.998
9. Martin Tomczyk 1:23.000
10. Mattias Ekström 1:23.005
Fotos: DTM / Picture-Alliance

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