Dubai will eigenes Formel-1-Team

Dubai will eigenes Formel-1-Team

— 12.07.2004

Geht Jordan in den Nahen Osten?

Bahrain macht Formel 1, jetzt will Dubai auch mitmischen – und zwar gleich mit einem eigenen Team. Der Kauf von Jordan steht zur Debatte.

Das Scheichtum Dubai will den Jordan-Rennstall kaufen und im nächsten Jahr mit einem eigenen Formel-1-Team an den Start gehen, berichtet die "Financial Times". Die Verhandlungen über den Millionendeal mit dem Arbeitgeber von Nick Heidfeld sollen kurz vor dem Abschluss stehen. Wegen der schwindenden Ölreserven soll Dubai zu einem Zentrum für Tourismus, Wirtschaft und Sport ausgebaut werden. Für zwei Milliarden Euro wurde bereits ein Sportzentrum eröffnet, zu dem neben einer von Manchester United geführten Fußballakademie auch eine Formel-1-Strecke gehört.

"Das ist eine grandiose Zeit für Dubai. Das Team wird gegen die Besten im Motorsport antreten und unser Land auf globaler Basis promoten", sagte Sheikh Ahmed bin Saeed al Maktoum, ein ranghohes Mitglied der regierenden Maktoum-Familie in Dubai. Der bisherige Besitzer Eddie Jordan soll sich bei dem Deal das Recht gesichert haben, Teamchef zu bleiben. Dubai hält einen eigenen Rennstall für die bessere Werbung für das Land als ein eigenes Formel-1-Rennen, wie es seit diesem Jahr im benachbarten Bahrain stattfindet.

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