Dunlop Drivers Cup 2004/2005

Dunlop Drivers Cup 2004/2005 Dunlop Drivers Cup 2004/2005

Dunlop Drivers Cup 2004/2005

— 16.05.2004

Lizenz fürs Rennen

Wollen Sie die Ideallinie finden? Spüren, wie ein Auto driftet? Fahren, wie ein Rennprofi? Dann auf zum Dunlop-Training!

Sportfahrer-Lehrgang für die A-Lizenz

"Drei, zwei, eins – und los", tönt das Kommando des Instruktors im Helmmikrofon. Start frei für die 24 Teilnehmer bei der Vorentscheidung zum Dunlop Drivers Cup 2005. Zur schnellsten Runde ihres Lebens, in diesem Fall auf dem Padborg Ring im Opel Speedster. Der garantiert auf der Strecke heißes Kart-Feeling, wenn es wieselflink um die Kurven geht.

Den besten Fahrern winkt hier nicht nur der Sieg, sondern die nationale A-Lizenz-Qualifikation. Soll heißen, wer sich hier unter den Augen kritischer DMSB-Instruktoren renntechnisch gekonnt in Szene setzt, hat den Einstieg ins Rennfahrer-Lager geschafft. Sprich bei Cup-Rennen oder der gerade im Aufbau begriffenen Mini Challenge. Denn mit der nationalen A-Lizenz, die mit drei nationalen Rennteilnahmen zur internationalen C-Lizenz aufgewertet werden kann, besteht grundsätzlich Starterlaubnis.

Doch ganz so einfach ist es nicht. Mindestens zwei Stunden muss im Dunlop-Sportfahrerlehrgang Theorie gepaukt werden. Wann welche Flagge gezeigt werden muss, Fahrzeugverhalten bei Über- und Untersteuern, die Ideallinie in sich zuziehenden Kurven – all das und noch mehr muss jeder Nachwuchs-Schumi mal gelernt haben. Und im Zweifel nicht nur theoretisch, sondern in Fleisch und Blut beherrschen. Deshalb kommt nach dem grauen Schulunterricht plus Prüfung die wahre, echte und spannende Praxis.

Bewerbungsschluss ist Ende Juni 2004

Und die hat einiges zu bieten mit dem Opel-Leichtgewicht von 945 Kilo Leergewicht. damit hat der 2,2-Liter Mittelmotor leichtes Spiel – und so fährt er sich auch. Da kommt der Fahrspaß auch bei den Zuschauern auf. Aber hier darf jeder ans Steuer, sich selbst und das Fahrzeug an die Grenzen treiben. Um die erstmal auszuloten gibt es einen Vormittag lang Übungen. Zum Beispiel auf nasser Fahrbahn. Wie ändert sich das Fahrzeugverhalten? Was passiert, wenn plötzlich ein Gang runter geschaltet wird?

Natürlich wird unter Anleitung des Instruktors auch die Rennstrecke abgefahren. Wie fährt sich die Ideallinie? Wo liegen die Bremspunkte? Schon der knallharte Tritt ins Bremspedal will geübt sein. Um auf der Geraden Tempo zu machen und rechtzeitig vor der Kurve wieder abzubauen. Im kleinen Handling-Parcour kann dann jeder testen, was er aus Theorie und Praxis schon so alles mitgenommen hat.

Und dann am Nachmittag die Probe aufs Exempel. Mit acht Speedstern am Start. Im Abstand von 15 Sekunden geht es los, um das Test-Rennen etwas zu entzerren. Zwar lautet die Stallorder nicht Kampf um jeden Preis und einen Pokal gibt es auch nicht zu gewinnen. Trotzdem kleben die meisten schon nach wenigen Runden am Hinterrad des Vordermanns. Holen auf der Gegengeraden bis Tempo 160, 170 aus den Speedstern raus, fahren hart an der Driftgrenze um die Kurven und lassen das Profil quietschen.

Sieger? Keiner – und alle, denn gelernt hat jeder Teilnehmer beim Sportfahrerlehrgang. Fahr-Erfahrung für den Alltag, die vielleicht in einem heiklen Moment vor einem Unfall helfen kann. Und fünf glückliche Fahrer haben es in die zweite Runde geschafft. Sie dürfen im Herbst zum Dunlop-Offroad-Camp nach Dieskau bei Halle. Dort kämpfen 60 der besten Fahrer aus den Vorrunden um den Einzug ins Finale – den Dunlop Drivers Cup 2005 in Italien. Lust auf Rennstrecken in Bella Italia? Dann bewerben Sie sich noch bis Ende Juni für die Vorrunden – einfach hier klicken!

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