Dunlop Drivers Cup Finale 2007 (Teil 1)

Dunlop Drivers Cup Finale 2007 (Teil 1) Dunlop Drivers Cup Finale 2007 (Teil 1)

Dunlop Drivers Cup Finale 2007 (Teil 1)

— 15.04.2007

Prolog in Hanau

Zum Start der Finaltour fühlten sich die Dunlop Driver wie Promis. Im Kart ging es durch die Reifenfabrik – und im 350Z auf die Autobahn.

Einmal im Rampenlicht stehen, sich nur einmal fühlen wie ein richtiger Promi. Was im normalen Leben nur wenigen vergönnt ist, dürfen die 28 Finalisten des Dunlop Drivers Cup 2007 in vollen Zügen auf dem Marktplatz in Hanau genießen. Die Vorstellung der Teams und die Übergabe der Schlüssel für die Nissan 350Z findet zum ersten Mal in der Geschichte des Wettbewerbs vor großem Publikum statt. Großer Bahnhof für ein großes Abenteuer, das den Tross in den nächsten neun Tagen bis ins südspanische Malaga führen wird – eine Strecke von über 3000 Kilometern.

Objekte fotografischer Begierde: die Finalisten des Dunlop Drivers Cup.

Auf dem Marktplatz stehen schon die Autos, als die Teilnehmer geschlossen einmarschieren. Jetzt und für die nächsten neun Tage sind sie die Hauptpersonen – und das spüren sie schon jetzt. Da werden Fotos geschossen, das Publikum stellt Fragen, und die große Bühne ist für keinen anderen Zweck aufgebaut, als die Langstrecken-Gladiatoren zu präsentieren. Obwohl der erste Teil des Prologs am Samstagabend mit kaiserlichem Grillwetter konkurrieren muss, haben sich doch einige Hanauer eingefunden, um das Spektakel zu erleben – und ein Spalier für die 28 zu bilden, die es allein aus 25.000 deutschen Bewerbern ins Finale geschafft haben.

Auf der Bühne werden sie überreicht, die Objekte der Begierde: 14 Schlüssel für ebenso viele Nissan 350Z, mit denen die Teilnehmer ihre Mammuttour unter die Räder nehmen werden. Die Herren über den Fuhrpark sind in diesem Moment Dunlop-Chef Jean-Jaques Wiroth und der Hanauer Oberbürgermeister Claus Kaminsky. Und sie haben nicht nur die Schlüssel, sondern einen schönen Abschiedsguß: "Kommt gesund zurück!"

Action auf der Piste: Die Finalisten fahren die Startreihenfolge aus.

Dass das unter Umständen nicht so einfach sein könnte, zeigt sich nur einen Tag später auf dem Gelände des Reifenwerks. Nicht wenige holen sich üble Blasen – zum Glück nicht von der gleißenden Sonne, sondern von den Lenkrädern der Karts. Die Strecke ist holprig, und keiner will hier zurückstecken. Schließlich wird hier die Startreihenfolge ausgefahren. Auch wenn es bei der riesigen Distanz bis Malaga nicht wirklich darauf ankommt, als erster auf die Strecke zu gehen, schenken sich die Teilnehmer nichts – und das hinterlässt eben auch körperliche Spuren.

Am Ende sind es die Holländer, die vor den Franzosen und dem Team USA I als erste auf die Strecke gehen. Was für ein Glück für Erik den Dekker. Er hatte erst 24 Stunden vorher erfahren, dass er für einen erkrankten Finalisten einspringen darf. Wie er sich im weiteren Verlauf schlägt, lesen Sie im nächsten Teil am Mittwoch (18. April). Dekkers glückliches Gesicht und weitere Highlights des Prologs in Hanau gibt es schon jetzt in der Bildergalerie.

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