Dunlop Sportfahrertraining

Dunlop Drivers Cup Salzburg 2004 Dunlop Drivers Cup Salzburg 2004

Dunlop Sportfahrertraining

— 22.06.2004

Fahren wie Schumi

Wie man ein Rennen richtig fährt, erzählen einem viele. Wie schwer das ist, wissen die wenigsten. Wer es selber mal ausprobieren will, bewirbt sich für ein Dunlop Sportfahrertraining.

Respekt vor der Nocksteinkurve

Verdammt, ist diese Nocksteinkurve eng. Ich stehe auf der Bremse und muss in den dritten Gang zurück. Bremse lösen, einlenken und schön den Scheitelpunkt treffen. Hallo, Scheitelpunkt, wo bist Du? Da, geht doch, aber wieso zieht der Speedster jetzt so schlecht? Aha, der schöne Schwung ist weg und es geht steil bergauf. Da kreischt der 2,2-Liter des Elise-Ablegers nicht schlecht, um wieder auf Touren zu kommen. Aber dann schießt das Auto mit der Nase aufwärts Richtung Himmel. Nur Fliegen ist schöner!

Einmal sanft Anbremsen vor der lang gezogenen Kurve über der Boxengasse und schön dynamisch auf der Ideallinie bleiben. Passt, herrliches Gefühl. Jetzt noch durch das Geschlängel vor der Start/Zielgeraden knapp an den glatten Curbs vorbei und dann Vollgas auf der Geraden, bis die Tachonadel über 200 huscht.

Am Ende lauert die Schikane. Gut das zu wissen, denn an der Stelle stemmt sich der Fuß dann kraftvoll aufs Bremspedal, um den Topspeed rauszukriegen. Gänge sortieren mit Zwischengas, fünfter, vierter, dritter, zweiter. Wieder das Spiel erst nur Bremsen, dann nur Lenken, damit der Wagen nicht ins Schleudern kommt. Geschafft. Und da kommt schon wieder die Nocksteinkurve in den Blick – und mein Respekt wächst mit jeder Runde vor Schumi und Co.

Bewerbungsschluss ist der 31. Juli 2004

Keine Frage, das Dunlop Sportfahrertraining ist ein Highlight im Autofahrerleben. Oder als Vergleich: Im Opel Speedster auf dem Salzburg-Ring, das ist wie Kartfahren für Erwachsene. Mit echten Autos. Auf einer echten Rennstrecke. Mit echten Mitfahrern – Moment, sagen jetzt die Instruktoren. Freies Fahren ja, aber safety first. Schließlich soll niemand in der Leitplanke landen. Schnell und sicher fahren, lautet das Motto des Trainings mit Reifen der Marke Dunlop SP Sport Maxx.

Wie viel Grip das selbst bei Regen auf dem Salzburg-Ring bedeutet, konnte jeder Lehrgangs-Teilnehmer schnell selbst erfahren. Und dank ein paar Grundregeln der Instruktoren blieben auch alle Fahrer sicher auf der schnellen Strecke. Dazu gehört beispielsweise der Satz: "Man fährt dahin, wohin man schaut." Klingt banal, wird aber verhängnisvoll, wenn einer wie das Kaninchen vor der Schlange die Schikane anstarrt. Da landet er dann auch. Deshalb nicht das Hindernis, sondern die Lücke fixieren. Dann klappts auch mit dem Lenken.

Deshalb bremst am Ende auch keiner mehr und kurbelt wie besessen am Lenkrad. Noch so ein Fehler. Dann kombiniert das Rad Fahrtrichtung und Seitenkräfte, das Ergebnis heißt Schräglaufwinkel. Und bedeutet meist unkontrolliertes Rutschen des Fahrzeugs. Deshalb erst bremsen, dann lenken. Und möglichst schnell das Lenkrad wieder geradeaus stellen. Dann verliert auch eine Hundekurve ihre Schrecken. Was das jetzt wieder ist? Na, dann fragen Sie doch mal Ihren Instruktor beim nächsten Dunlop Sportfahrertraining am Nürburgring. Bewerbungsschluss ist der 31. Juli 2005. Bewerben können Sie sich gleich hier.

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