E-Autos und Hybride: Genfer Autosalon 2014

Quant e-Sportlimousine Quant e-Sportlimousine Quant e-Sportlimousine

E-Autos und Hybride: Genfer Autosalon 2014

— 10.03.2014

E-Mobilität in Genf ist Exotensache

AUTO BILD-Redakteur Hauke Schrieber hat sich die Hybrid- und Elektroautos in Genf angesehen. Die Auswahl ist groß und sehr unterschiedlich.

Er hat einen so schönen Namen: Nunzio La Vecchia Und er hat ein so schönes Auto entwickelt, das da jetzt auf dem Genfer Autosalon 2014 steht: die Quant e-Sportlimousine. Nunzio ist Musiker, sieht aus wie eine Elvis-Imitator, er hat zwei Alben veröffentlicht, aber eigentlich ist er Physiker. Er erklärt mir das Auto mit seinen vier E-Motoren (zusammen 680 kW Leistung) und seiner Redox-Flow-Batterietechnik (Akku und Tank an Bord). Man tankt eine Elektrolyt-Flüssigkeit in zwei Tanks mit je 200 Litern, die an Bord elektrische Energie erzeugen, die für eine Reichweite von bis zu 500 Kilometern reichen. Erstmals sei diese Technik nun für einen Pkw einsetzbar. Und wo tankt man nach, frage ich. Das, so La Vecchia, sei jetzt noch nicht wichtig. Erst einmal gehe es darum, die Technik zu homologisieren, das sei in zwei Jahren erledigt. Dann wolle er sein Antriebskonzept verkaufen, nicht das Auto. Dann wird der Quant, so wie er hier als Prototyp steht, also nie vekauft? Nein, sagt Elvis und lächelt traurig.

Hybrid für das Langstreckenrennen in Le Mans: der Porsche 919.

E-Mobilität in Genf 2014 ist Exotensache. Okay, Porsche zeigt den 919-Hybrid für Le Mans und Kia erstmals in Europa den Soul EV. Aber ein Hingucker ist doch eher die Studie Clipper von Italdesign (Giugiaro) mit zwei E-Motoren á 110 kW, sechs Plätzen und vor allem: vier Flügeltüren. Das sieht blöd aus, ist unpraktisch und allein deswegen schon mein Flop der Messe.

Fährt autonom und soll die Insassen entspannen: der Rinspeed Xchange.

Und dann ist da ja noch die Verbindung von E-Antrieb und autonomen Fahren. Rinspeed zeigt den XchangE auf Basis des Tesla Model S, bei dem der Fahrer auf der Autobahn einfach auf Autopilot schalten, den Sitz umschwenken und auf einem Flatscreen einen Film gucken kann. Äußerlich noch futuristischer sieht der Link&Go 2.0 der französisch-deutschen Kooperation AKKA. Sensoren, Kameras, Laser – all das sollen den Wagen, der von vorn wie ein Minibus und von der Seite i3-ähnlich aussieht, unabhängig von einem Fahrer machen. Informationen zum E-Antrieb sind da nachrangig.

Die Highlights des Genfer Salons 2014

Autor: Hauke Schrieber

Diesen Beitrag empfehlen

Kommentare

Datenschutz

Die Technik der Kommentarfunktion "DISQUS" wird von einem externen Unternehmen, der Big Head Labs, Inc., San Francisco/USA., zur Verfügung gestellt. Weitere Informationen, insbesondere darüber, ob und wie personenbezogene Daten erhoben und verarbeitet werden, finden Sie in unseren Datenschutzbestimmungen

comments powered by Disqus
Anzeige

Automarkt

Finden Sie im Automarkt von autobild.de Ihren Gebrauchtwagen.

Bei autohaus24.de Neuwagen günstig kaufen und Geld sparen.