Volkswagen

e-Mobilität

— 10.04.2017

Wie gut sprechen Sie schon Elektro?

Wer heute über Autos spricht, kommt an e-Mobilität nicht vorbei. Doch was bedeuten die vielen Fachbegriffe, die man immer wieder zum Thema Elektrofahrzeuge liest? Was zum Beispiel ist eine Wallbox, wofür genau steht BEV, und was ist ein Memory-Effekt? Hier die wichtigsten Begriffe kurz erklärt:

1. BEV
Der Begriff steht für Battery Electric Vehicle. Dabei handelt es sich um Fahrzeuge, die ausschließlich mit Akkustrom fahren – wie zum Beispiel der e-up! (e-up! Stromverbrauch in kWh/100 km: kombiniert 11,7; CO2-Emissionen in g/km: 0 kombiniert; Effizienzklasse: A+) oder der neue e-Golf ( Stromverbrauch in kWh/100 km: kombiniert 12,7; CO2-Emissionen in g/km: 0 kombiniert; Effizienzklasse: A+)

2. Lithium-Ionen-Akku
Ein Lithium-Ionen-Akku ist ein Akkumulator mit sehr hoher Energiedichte, thermisch stabil und nahezu ohne Memory-Effekt. Aufgrund dieser positiven Eigenschaften setzt Volkswagen auf diese Technologie. 
3. Hybridfahrzeuge 
Hierbei handelt es sich um Fahrzeuge, die mindestens zwei Antriebskonzepte kombinieren: einen verbrennungsmotorischen und einen elektromotorischen Antrieb. Der Begriff Hybrid ist mehrdeutig, da sich Hybridfahrzeuge nach dem Elektrifizierungsgrad (Mikro-, Mild-, Voll- und Plug-in Hybrid) kategorisieren lassen. Im allgemeinen Sprachgebrauch ist mit der Bezeichnung Hybridfahrzeug jedoch meist der Vollhybrid gemeint. 
Im Gegensatz zum klassischen Hybrid lädt ein Plug-in Hybrid den Akku nicht nur beim Fahren über den Verbrennungsmotor, sondern kann auch über das Stromnetz aufgeladen werden. 
4. Wallbox
Die Wallbox ist eine Anschlussmöglichkeit zum Aufladen von Elektroautos, die zum Beispiel in Garagen oder Carports installiert werden kann. Hier kann das Ladekabel des e-Autos angeschlossen und das Fahrzeug etwa über Nacht aufgeladen werden. Übrigens: Die sechs Tester der Aktion „Deutschland testet die Zukunft“ erhalten gratis eine Wallbox, die bei ihnen installiert wird und auch nach dem Testzeitraum bei ihnen verbleibt.

Der Plug-in-Hybrid kann ganz einfach über eine externen Stromquelle aufgeladen werden.
Kraftstoffverbrauch Passat GTE in l/100 km: kombiniert 1,8–1,7; Stromverbrauch in kWh/100 km: kombiniert 13,1–12,5; CO2-Emissionen in g/km: kombiniert 40–38; Effizienzklasse: A+ / Passat GTE Variant Kraftstoffverbrauch in l/100 km: kombiniert 1,8–1,7; Stromverbrauch in kWh/100 km: kombiniert 13,2–12,7; CO2-Emissionen in g/km: kombiniert 40–38; Effizienzklasse: A+ 
Abbildung zeigt Sonderausstattung gegen Mehrpreis • Volkswagen AG, Berliner Ring 2, 38440 Wolfsburg

©Volkswagen


5. Memory-Effekt
Der Memory-Effekt ist der Kapazitätsverlust bei einigen Akku-Arten, die vor neuerlicher Aufladung nicht vollständig entladen wurden. Man geht davon aus, dass sich der Akku den Energiebedarf „merkt“ und mit der Zeit statt der ursprünglichen nur noch die bei den bisherigen Entladevorgängen benötigte Energiemenge zur Verfügung stellt.

6. Rekuperation
Dies ist die Rückgewinnung der beim Bremsen oder im Schubbetrieb frei werdenden kinetischen Energie. In e-Fahrzeugen geschieht dies zumeist durch Umschaltung des Antriebsmotors auf Generatorbetrieb mit Einspeisung des entstehenden Stroms in den Fahrzeugakku, in dem er für spätere Zwecke gespeichert wird. Aus physikalischen Gründen können dabei nur Teile der Bremsenergie zurückgewonnen werden.

7. Schnellladung mit CCS
Im Gegensatz zur Standardladung mit Wechselstrom (Basiskabel oder Wallbox) verkürzt die Schnellladung an speziell dafür ausgerichteten CCS-Ladesäulen mit Gleichstrom die Ladezeit. So lassen sich beim neuen e-Golf2 rund 80 Prozent der Kapazität in etwa 45 Minuten wiederherstellen. Das Combined Charging System (CCS) ist international als Standard bestätigt. Auf lange Sicht gesehen, stellt auch das kabellose Laden von e-Fahrzeugen per Induktion eine Option dar. 


8. MEB (Modularer Elektrifizierungsbaukasten)
Dabei handelt es sich um ein Baukastensystem für die Herstellung von Elektroautos, das Volkswagen derzeit entwickelt. Schon die Einführung des Modularen Querbaukastens (MQB) in die Autoarchitektur bedeutete 2012 einen tiefgreifenden technologischen Systemwechsel: An die Stelle des Plattformprinzips trat ein flexibler Baukasten, der den Fahrzeugbau noch effizienter macht. Der MEB wird hier der nächste große Schritt sein: Seit 2015 wird er entwickelt, um die Stärken des MQB weiter zu optimieren – in Hinblick auf die Elektromobilität

Mehr zum Thema Elektromobilität finden Sie auch hier!

1 e-up! Stromverbrauch in kWh/100 km: kombiniert 11,7; CO2-Emissionen in g/km: 0 kombiniert; Effizienzklasse: A+
2 e-Golf: Stromverbrauch in kWh/100 km: kombiniert 12,7; CO2-Emissionen in g/km: 0 kombiniert; Effizienzklasse: A+
Abbildung zeigt Sonderausstattung gegen Mehrpreis • Volkswagen AG, Berliner Ring 2, 38440 Wolfsburg

Fotos: Volkswagen

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