Jochen Flasbarth, Präsident des Umweltbundesamtes (UBA)

E10-Irrsinn: Sie haben es verzapft!

— 01.01.2011

Die Ökologen ...

... haben die Einführung von Biokraftstoffen in der Vergangenheit vehement gefordert – oft ohne zu wissen, wie dieser zusammengemixt wird und wie viel Ehanol importiert werden muss.

Als die Große Koalition Ende 2005 eine Beimischungspflicht vereinbart, begrüßen die Grünen dies als "richtigen Eingriff des Staates in einen nicht funktionierenden Markt". Jetzt rudern auch im Ökolager fast alle zurück – von Ausnahmen wie dem Chef des Umweltbundesamtes, Jochen Flasbarth, mal abgesehen, der E10 als den wichtigen Schritt auf dem Weg weg von fossilen Brennstoffen verteidigt. Bereits 2008, als er die E10-Einführung stoppte, erkannte der damalige Bundesumweltminister Sigmar Gabriel (SPD): "Das Ganze hatte kein umweltpolitisches Ziel. Es sollte der deutschen Autoindustrie helfen, das Erreichen ihrer Klimaschutzziele preiswerter zu ermöglichen." Aktuell sagt der Verkehrsexperte der CSU im Brüsseler Europaparlament, Markus Ferber: "E10 wieder abzuschaffen, wäre die effektivste Klimapolitik für Mensch, Fahrzeug und Umwelt."

Mehr zum Thema: Das E10-Special von autobild.de

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