Matthias Wissmann, Präsident des Verbandes der Automobilindustrie (VDA)

E10-Irrsinn: Sie haben es verzapft!

— 01.01.2011

Die Autohersteller ...

... setzten sich mit massiver Lobbyarbeit für ihre Interessen ein, als in der Europäischen Union die Ziele für den Klimaschutz formuliert wurden.

Das Resultat: Die Autohersteller müssen zwar die CO2-Vorgabe aus Brüssel (Verordnung 443/2009) erreichen, haben aber die Möglichkeit, zehn Gramm CO2-Ersparnis unter anderem über Biokraftstoffe hereinzuholen. Dies ermöglicht vor allem den deutschen Herstellern, weiterhin große Autos mit starken Motoren anzubieten. Die Bedenken gegen E10 konnten sie indes nicht ausräumen – im Gegenteil: Die Freigabelisten kamen zögerlich und waren widersprüchlich. Technische Belege für eine Unbedenklichkeit auf der Grundlage seriöser Langzeitbeobachtungen sind die Autohersteller bis heute schuldig geblieben. Ebenso fehlen klare Garantiezusagen.

Mehr zum Thema: Das E10-Special von autobild.de

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