Richtiger Druck für Ihre Reifen

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— 07.09.2017

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Zu wenig Luft im Reifen? Teure Nachlässigkeit – wer mit schlappen Rädern fährt, riskiert Reifenschäden und verbraucht mehr Kraftstoff.

Hand aufs Herz, wann haben Sie das letzte Mal den Reifendruck Ihres Autos geprüft? Sie müssen jetzt nicht rot werden, wir sind unter uns, und Sie sind nicht allein: Bei einer Stichprobe von AUTO BILD an Baumärkten und Tankstellen hatten 53 Prozent aller Wagen zu wenig Luft in den Reifen. Der Spitzenreiter war 0,9 Bar unter Soll.

Wie oft sollte der Reifendruck überprüft werden?

Gefährliche Schlamperei, denn ohne ausreichend Luft macht kein Reifen seinen Job. Der Reifendruck ist entscheidend für die Statik, stützt die Flanke. Je schlapper, desto mehr Bewegung im Gummi. Der Reifen erwärmt sich stark, am Ende kann er sogar platzen. Dabei muss es nicht unbedingt zum Äußersten kommen. Doch wenn nur 0,4 Bar fehlen, verkürzt sich die Lebenserwartung des Reifens um rund ein Drittel, auch der Rollwiderstand erhöht sich – und damit steigt der Kraftstoffverbrauch des Autos. Aus diesem Grund sollte selbst für den bequemsten Autofahrer die regelmäßige Kontrolle des Reifendrucks selbstverständlich sein, schließlich ist es ein Gewinn für Sicherheit und Portemonnaie. Als Daumenwert gilt: Alle zwei Wochen und vor längeren Autobahnfahrten sollten die Reifen gecheckt werden.

Wo findet man den korrekten Fülldruck?

Die Angabe zum richtigen Reifendruck findet sich in der Bedienungsanleitung, hinter der Tankklappe oder im Türrahmen. Die unterschiedlichen Angaben beziehen sich immer auf einen kalten Reifen und können, je nach tatsächlicher Reifengröße und Beladungszustand des Fahrzeugs, um 0,5 Bar variieren. Kleiner Tipp: Wer den Reifendruck um 0,3 Bar erhöht, büßt zwar etwas Komfort ein, weil die Reifen härter abrollen, verringert aber den Rollwiderstand und senkt damit den Kraftstoffverbrauch des Autos.

Runflat – Kontrollpflicht

Die gelbe Leuchte im Cockpit warnt vor zu wenig Luft im Reifen.

Bei Runflat-Reifen, also Reifen mit Notlaufeigenschaften, lässt sich schwer erkennen, ob der Reifen Luft verliert. Aus diesem Grund ist ein Reifendruckkontrollsystem vorgeschrieben, seit November 2014 muss es in jedem Neuwagen verbaut sein. Auch für Runflat gilt: Wird über längere Zeit mit zu wenig Druck ge- fahren, droht ein Reifenplatzer, weil die Reifenflanken nicht ausreichend gestützt werden. Es gibt direkt und indirekt messende Systeme – indirekte nutzen den ABS-Sensor. Mehr dazu in der Bildergalerie.
Bernd Volkens

Bernd Volkens

Fazit

Luft ist ein wesentlicher Bestandteil des Reifens, sorgt für Stabilität. Aus diesem Grund sollte man regelmäßig kontrollieren. Tipp: Lassen Sie sich dafür alle 14 Tage von Ihrem Handy erinnern.

Fotos: Ralf Timm

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