ebuggy: Anhänger für Elektro-Autos

— 22.11.2012

Energie zum Anhängen

Das Mobilitätskonzept ebuggy basiert auf der Idee, Zusatzakkus einfach per kleinem Anhänger mit auf die Strecke zu nehmen. Diese sollen immer und überall zur Verfügung stehen.



Ein neues, vom Deutschen Wirtschaftsministerium gefördertes Mobilitätskonzept will der Elektromobilität weiter Vorschub leisten. "ebuggy" basiert auf der Idee, Zusatzakkus einfach per kleinem Anhänger mit auf die Strecke zu nehmen. Besitzer eines Elektroautos können sich bei ebuggy anmelden und erhalten dann einen Einbausatz, mit dem die Werkstatt den Wagen ebuggy-fit macht. Er besteht aus Anhängekupplung, Anschlussdose und Display. Plant man eine längere Fahrt, die das Leistungsvermögen der autoeigenen Batterie übersteigt, kann man sich an einer der ebuggy-Stationen, die an an Tank- und Raststätten in ganz Deutschland entstehen sollen, die nötige Energie per Anhänger ganz einfach mitnehmen.

Überblick: Greencars auf autobild.de

An den ebuggy-Stationen, die an an Tank- und Raststätten in ganz Deutschland entstehen sollen, kann man neue Energie per Anhänger mitnehmen.

Auf diese Weise muss man die stromgetriebene Fahrt nur noch etwa alle 200 Kilometer unterbrechen, um schnell den Anhänger auszutauschen. Gefüttert werden sie übrigens mit Strom, der ausschließlich aus regenerativen Quellen stammt. Die Kosten für weite Fahrten sollen mit ebuggy 20 bis 30 Prozent günstiger sein, als mit einem Benziner. Dadurch, dass die Autos nur noch kleine Batterien brauchen, könnten sie zudem auch in der Anschaffung günstiger werden als Autos mit Verbrennungsmotor. Das Konzept scheint anzukommen: Eine Akzeptanzstudie der TU Chemnitz hat 2011 ergeben, dass 52 Prozent der Elektro-Auto-Fahrer ebuggy weiterempfehlen würden.

Vorschau: Elektroautos bis 2014

Ganz neu ist die Idee der Rucksack-Energie nicht. 1992 stellte Opel in Genf den Twin vor. Bei diesem Hybrid-Prototypen konnte für lange Fahrten ein Modul mit Dreizylinder-Benzinmotor eingeklinkt werden. Im Stadtverkehr kamen zwei 14 PS starke Radnabenmotoren zum Einsatz. Auf dem Genfer Autosalon 2012 präsentierte der Schweizer Tüftler Frank M. Rinderknecht seinen Rinspeed Dock+Go auf Basis des Smart fortwo. Wenn die rund 120 Kilometer Reichweite des City-Stromers nicht ausreichen, wird hier ebenfalls ein "Energy-Pack" angehängt.

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