Ecofuel World Tour

EcoFuel World Tour EcoFuel World Tour

Ecofuel World Tour

— 14.04.2007

Ein echter Gasfuß

Die Rekordfahrt ist beendet: Rainer Zietlow hat mit einem Volkswagen Caddy EcoFuel in 142 Tagen die Welt umrundet – 45.000 Kilometer nur mit Gas.

Einmal um die ganze Welt, da kommt ganz schön was zusammen: Fünf Kontinente, 26 Staaten und 45.000 Kilometer in 142 Tagen – es sind beeindruckende Werte, mit denen Abenteurer Rainer Zietlow und sein Team aufwarten können. Die Weltreise fand in einem VW Caddy EcoFuel statt, der auf der gesamten Strecke ausschließlich mit Erdgas betankt wurde. Los ging's am 23. Oktober 2006 in Hannover. Am 13. April 2007 wurde die EcoFuel World Tour auf der AMI in Leipzig erfolgreich beendet. Das komplette Reisetagebuch und viele Informationen zur Weltreise gibt's auch auf der offiziellen Website zur EcoFuel World Tour.

Ohne Schäden überstanden

Rainer Zietlow: "Harte, aber sehr erfahrungsreiche Zeit."

Nach einem halben Jahr Reise sind Rainer Zietlow, Frank Janusiwicz, Falk Gunold und Florian Hilpert wieder in Deutschland angekommen. Die erste Weltumrundung in einem ausschließlich mit Erdgas betriebenen Pkw ist erfolgreich beendet worden. Alle vier sind wohlauf – auch der weitgehend serienmäßige VW Caddy EcoFuel hat die Rekordfahrt ohne Schäden überstanden. "Es war eine harte, aber auch sehr erfahrungsreiche Zeit", kommentiert Zietlow die Eindrücke seiner Weltumrundung. "Wir haben so viele Menschen getroffen, die so wie wir auf Antriebsenergie Erdgas setzen. Überall auf der Welt sind wir offenherzig und neugierig empfangen worden, jeder hat uns nach Kräften unterstützt."

Andere Länder, andere Vehikel: Der VW Caddy Ecofuel in Phuket (Thailand).

Rekorde, Rekorde, Rekorde

Neben der ersten Erdgas-Weltumrundung kann das Team um Zietlow weitere Superlative für sich verbuchen. So wurde zwischen Kairo und Teheran mit 3100 Kilometern die längste Strecke ohne Tankstopp in einem Erdgasfahrzeug zurückgelegt. Mit neun zusätzlichen Gasbehältern im Caddy konnte die geplante Route auch in Regionen mit dünnem Erdgas-Tankstellennetz eingehalten werden. Hilfreich waren auch die drei Adapter für die weltweit unterschiedlich gebauten Gas-Zapfhähne. Für die gesamte Strecke von 45.000 Kilometern benötigte der Caddy rund 3200 Kilogramm Erdgas, die Ersparnis gegenüber Benzinbetrieb (deutsche Preise) lag bei etwa 3000 Euro. Zudem wurde der CO2-Ausstoß im Vergleich zu einem herkömmlichen Diesel um 1,9 Tonnen reduziert. Während der Fahrt ging's hoch hinaus: Zietlow und sein Team überquerten mit ihrem Caddy zwischen Chile und Argentinien einen Bergpass in 4000 Metern Höhe. Nur wenige Erdgasfahrzeuge waren bislang in solch dünner Luft unterwegs. Um die Wartung kümmerte sich vor und während der gesamten Tour der TÜV Rheinland.

Die Reise

Zietlow vor den Pyramiden von Gizeh – das Kamel zeigt kein Interesse.

Während der Tour hatten die Weltreisenden ständig mit Extremsituationen zu kämpfen. Hitze, Kälte, miserable Straßen, häufig wechselnde Fahrsituationen setzten Mensch und Maschine gleichermaßen zu. Neben den Begegnungen mit Menschen aus verschiedensten Kulturen und atemberaubenden Naturlandschaften hat Zietlow vor allem das problemlose Handling beeindruckt: "Das Fahrzeug lief wie ein Uhrwerk, mit der Gasversorgung wurde es nur in Australien und Südindien etwas eng. Ich bin sicher, dass wir mit der EcoFuel World Tour ein weltweites Zeichen für Erdgas gesetzt und zur Akzeptanz als Kraftstoff beigetragen haben." Das Rekordfahrzeug steht vom 14. bis 22. April auf der AMI in Leipzig. Mehr dazu und Live-Berichte von der Messe gibt es in unserem neuen Blog AUTOMESSE live.







Autor: Jan Kretzmann

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