Edo Competition Enzo XX Evolution — 13.10.2009
Competition, bitte
Gewonnen, geerbt oder großzügig beschenkt worden? Wenn Geld keine Rolle mehr spielt, dann gibt's jetzt ordentlich was in die Magengrube. Edo Competition baut den Enzo XX Evolution mit bis zu 860 PS und fast 400 km/h Topspeed.
Mehr über den Enzo? Hier geht es zur neuen Ferrari-Markenseite
Aufdringlich und provokativ stellt der Enzo XX Evolution, wie Tuner Edo seinen Enzo nennt, sein Flügelwerk auf. Das Heck hat mit der ursprünglich ab Werk ausgelieferten Version nicht mehr viel gemeinsam, außer das es an der selben Stelle hockt wie zuvor. Edo verlegt die Auspuffanlage vom Stoßfänger an die Stelle, wo eigentlich die Rücklichter sitzen. Die tauschen quasi den Platz und liegen als LED-Ausführung etwa eine Handbreite darunter. Und da wo ein Ferrari Enzo im Serienzustand ohne große Spoiler auskommt, zeigt der Enzo XX Evolution Heckflügel im gigantischen Ausmaß. Wofür das gut ist, wird angesichts des Leistungskits schnell klar.
Ohne Schalldämpfer über 860 PS
Auf beeindruckende 840 PS quillen die in Maranello komponierten 660 PS an. Lässt man die Schalldämpfer der Abgasanlage weg, stehen sogar über 860 PS parat. Der Aufwand, den Chef Edo Karabegovic betreibt, ist allerdings immens: Hubraumerweiterung von 6,0 auf 6,3 Liter, neue Nockenwellen, Federteller aus Titan, Umrüstung von Hydro- auf Tassenstößel, Titanpleuel. Außerdem wurde die Motorsteuerung so optimiert, dass die maximale Schaltdrehzahl des V12 bei rekordverdächtigen 9.600 U/min liegt. Laut Edo ist dazu zur Zeit kein anderer Zwölfzylinder in der Lage. Von 0 auf Tempo 100 schießt der Enzo XX Evolution in rund 3,2 Sekunden (Serie: 3,65 Sekunden), bis 200 km/h vergehen gerade mal 9,0 Skunden, die Höchstgeschwindigkeit liegt mit über 390 Sachen deutlich über der eines Serien-Enzo.Deutlich über dem Enzo-Budget rangiert auch der Kaufpreis von rund einer Million Euro, wahrscheinlich sogar etwas mehr. Übrigens: Als der Ferrari Enzo (2002 bis 2004) noch gebaut wurde, bekam die erlesene Kundschaft für 645.000 Euro den Zuschlag.
Kommentar verfassen







































Kommentare zum Artikel (5)
Erstellt
Inhalt
Funktion
Wieder miserabel recherchiert. Wenn man Ahnung hat, weiss man dass diese Tuningvariante den Ferrari FXX imitiert, ein von Ferrari für 1,5 Millionen Euro angebotene Rennversion des Enzo, der aber keine Straßenzulassung bekommt. Wenn man sich die Daten des Motors mal so anguckt, merkt man recht schnell dass diese exakt mit den Daten des FXX übereinstimmen... Der wurde anfangs mit 800 PS ausgeliefert, ein Evo-Paket brachte 60PS extra. Im Preis des FXX sind Veranstaltungen und Fahrertrainings für die Kunden inbegriffen. Aber warum muss ich als User eigentlich solche Informationen nachreichen?
Der Motorumbau ist zweifelsfrei genial. die Leistungswerte sind kaum zu fassen. Ich frag mich aber wieso man das Getriebe nicht kürzer übersetzen kann. Wer braucht den Höchstgeschwindigkeiten von 400 km/h
www.***.ca steht für kanada nicht für die usa.. ;-)
nichts desto trotz ein geniales hammer auto!!!
Ich verstehe nur nicht wieso Ferrari so etwas nicht selbst anbietet. Niemand hätte eher das Know-how dazu. Das hat doch einen Grund! Womöglich ist der Edo nicht sehr standfest - eher ein Showcar.
Krasses Zeug. Was Brabus für Mercedes ist, ist Edo für Exoten. Den technischen Aufwand können sich aber auch nur ganz wenige Reiche leisten (oder wollen).