Eilsitzung der FIA

Pöbel-Attacke hat Folgen

Die FIA fühlt sich von Flavio Briatore und Fernando Alonso verunglimpft. Jetzt kommt die Quittung: eine Eilverhandlung mit Strafandrohung.
Die bösen Beschimpfungen von Fernando Alonso (25) und Flavio Briatore (56) gegen Schumi (37) und die FIA – jetzt wird's ernst für die Motzkis von Renault. Wie BILD erfuhr, soll für nächsten Dienstag (19. September) eine Eil-Sitzung der FIA in Paris einberufen werden.

Ein Verhandlungs-Punkt: die Manipulations-Vorwürfe von Teamchef Briatore ("Sie schenken Schumi den Titel") und WM-Spitzenreiter Alonso ("Formel 1 ist kein Sport mehr"). Nach Artikel 151 c des Sport-Gesetzbuches der FIA ist es verboten, die Formel 1 in Misskredit zu bringen. Der Paragraph im Wortlaut: "Jedwedes betrügerisches Benehmen oder jeglicher Akt, der den Interessen eines Wettbewerbs oder den Interessen des Motorsports im Allgemeinen abträglich ist, gilt als Regel-Bruch." Im Klartext: Wer wie Briatore und Alonso gegen den Artikel 151 c verstößt, muss mit harten Konsequenzen rechnen.

Artikel 153 sieht folgende Strafen vor: • 1. eine Ermahnung. • 2. eine Geldstrafe bis zu 40.000 Euro. • 3. eine Zeit- oder Punkt-Strafe. • 4. ein zeitweiliger WM-Ausschluss. • 5. der Lizenzentzug auf Lebenszeit.

Briatore und Alonso – verlieren sie den WM-Titel im Gerichtssaal? Am 13. September ruderten sie zurück: Briatore verpasste Alonso nach dessen Hass-Attacke auf Schumi ("Er ist der unsportlichste Pilot aller Zeiten") einen Maulkorb. Selbst erklärte er im Zusammenhang mit Alonsos Quali-Strafe (5 Startplätze zurück), "nie von Manipulation gesprochen" zu haben.

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