Einheitsreifen für die Formel 1

Einheitsreifen für die Formel 1

— 13.10.2004

Ecclestone schockt Schumi

Die Formel-1-Macher probieren alles, damit der Meister 2005 nicht wieder Michael Schumacher heißt. Der neueste Plan: Einheitsreifen für alle.

Meistens sind es böse Gerüchte der Konkurrenz, die Ferrari aus der Bahn werfen will, aber diesmal ist es ernst. Formel-1-Boß Bernie Ecclestone schockt Schumi und will mit Einheitsreifen Ferrari bremsen! Wie BILD erfuhr, soll die Entscheidung intern schon gefallen sein, daß in der Formel 1 nächstes Jahr nur noch eine Reifenmarke rollt.

Momentan ist Ferrari auf Bridgestone viel schneller als die Konkurrenz BMW-Williams und McLaren-Mercedes mit Michelin. Da würde dann Chancen-Gleichheit herrschen. Bei einer Ausschreibung soll ermittelt werden, welche Marke alle fahren müssen. Schumi und Ferrari wären dann gleich zweimal ausgebremst: Einmal wäre der Reifenvorteil weg, zum anderen würde Ferrari 25 Millionen Dollar Sponsorengelder verlieren. So viel zahlen die Japaner jährlich an Ferrari.

Mercedes-Benz-Sportchef Norbert Haug sieht es so: "Der Einheitsreifen würde den Testaufwand um 50 Prozent reduzieren." Dadurch könnten die Teams ja wieder was von ihren verlorenen Millionen reinholen.

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