Einkaufsliste für Jackpotknacker

Lamborghini Christbaumkugel Rolls-Royce Oldtimer

Einkaufsliste für Jackpotknacker

— 29.11.2007

Sechs Kreuze, 464 Zylinder

38 Millionen Euro im Lotto-Jackpot! Wie viel PS man sich dafür kaufen kann! autobild.de hat mal ein bisschen nachgerechnet – und hilft Ihnen mit etwas Glück bei der Anschaffung.

38 Millionen Euro. Zählen Sie ruhig die Nullen: 38.000.000 –  sechse, davor eine drei und eine acht, das ist wahrlich ein hübsches Sümmchen. Stellen Sie sich vor, es ziert demnächst Ihren Kontoauszug. Natürlich mit einem Plus davor. Der aktuelle Lotto-Jackpot könnte das möglich machen, immerhin ist es der bislang höchste Betrag in der 50-jährigen Lottogeschichte. Bei autobild.de können Sie direkt mitspielen – einfach hier klicken und Ihren persönlichen Spielschein ausfüllen. Und danach dürfen Sie schon mal überlegen, wie Sie den Geldregen am besten investieren. Aber bitte nicht gleich blind draufloskaufen, denn der Millionen-Topf ist diesmal offensichtlich eine besonders harte Nuss. Was es dafür alles gibt ...

Mit dem Bugatti Veyron ist das Geld am schnellsten weg. Am besten, Sie nehmen gleich 29 Stück.

autobild.de hat für Sie schon mal den Taschenrechner aus der Schublade geholt und sich in den aktuellen Preislisten der Autohersteller umgesehen. Wie wäre es zum Beispiel, wenn Sie sich für einen Fuhrpark voller Bugatti Veyron entscheiden? Bei einem Stückpreis von 1.276.000 Euro reicht der Jackpot für 29 Supersportler. Jeder einzelne hat stolze 1001 PS und 16 Zylinder, macht zusammen mehr als 29.000 Pferdchen und 464 Zylinder. Dafür werden rund 37 Millionen Euro fällig, den Rest sollten Sie zwecks Diebstahlschutz in eine Batterie Fertiggaragen investieren. Keine Panik, das zahlen Sie locker aus der Portokasse: 6000 Euro pro Häuschen mal 29 macht 174.000 Euro. Rabatt mal außen vor.

Was soll der Geiz: Passen die Umzugskartons nicht in den Maybach, kaufen Sie halt einen zweiten.

Ach so, der Veyron ist Ihnen zu klein? Dann empfehlen wir den Maybach 62 S. Der hat zwar nur halb so viel Leistung (612 PS), ist dafür aber 6,16 Meter lang und mit 605 Liter Kofferraumvolumen locker für die große Shoppingtour gerüstet. Runde 524.000 Euro müssen in den 62 S investiert werden – 38 Millionen reichen also für 72 Stück, da wird's mit dem Parkraum natürlich eng. Sollten Sie mit Ihrer Nobelflotte 72 Hamburger Politessen erzürnen, dann kostet das zunächst rund 13.000 Euro Verwaltungs- und Abschleppgebühren. Damit aber nicht genug, denn bis Sie Ihre guten Stücke aus dem Autoknast befreit haben, fallen pro Tag 4536 Euro Verwahrungskosten an. Allerdings: Nirgendwo parkt ein Maybach sicherer. Und Sie haben es ja.

Bescheidenere Naturen können sich natürlich mit dem VW Golf begnügen. Klassenlos und unauffällig ist er die beste Wahl für Menschen, die ihren Reichtum nicht groß raushängen lassen wollen. Einziges Problem: Wohin mit 2331 Golf 1.4 Trendline à 16.300 Euro? Aneinandergereiht würden Sie immerhin Ihren eigenen, zehn Kilometer langen Feierabendstau produzieren. Wenn Ihnen ein Exemplar ausreicht, können Sie das Wechselgeld natürlich auch in Sprit vergolden. Bei 6,9 Liter Durchschnittsverbrauch kommen Sie mit zehn Euro zurzeit 100 Kilometer weit. Sie ahnen, worauf das Rechenspiel hinausläuft: Für die übriggebliebenen 37.983.700 Euro packen Sie 27 Millionen Liter in den Tank und können mit Ihrem Golf 379.837.000 Kilometer zurücklegen. Tun Sie das nonstop mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 130 km/h, dann sind Sie 333 Jahre unterwegs. Drücken wir also feste die Daumen, dass die globalen Erdölreserven so lange sprudeln mögen.

Setzen Sie ein Zeichen für die Umwelt: Der Tesla Roadster fährt komplett elektrisch. Fehlt nur noch die eigene Strom-Tanke neben der Villa.

Mannomann! Für die Millionäre unter den Autofans ist das Leben gar nicht so einfach. Tipp von autobild.de: Investieren Sie in die Zukunft und kaufen Sie einen Exoten (dazu) wie den Tesla Roadster. Erstens fahren Sie mit dem Elektro-Sportler in einem exklusiven Kundenkreis (George Clooney hat einen bestellt, Arnold Schwarzenegger gleich zwei), zweitens sind Sie komplett unabhängig vom Öl. Bei einem Kaufpreis von 75.300 Euro sollte nämlich noch genug Kohle für eine Solar- oder Windkraftanlage übrig sein, um den 248-PS-Stromer aufzutanken. Kostenlos und mit komplett grünem Gewissen. Wenn dann noch Geld auf ihrem Konto ist und Sie nicht wissen, wohin damit: Der Autor stellt gerne seine Bankverbindung zur Verfügung ...

Autor: Michael Voß

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