Nissan Leaf

Elektro-Dienstwagen: Kfz-Steuer bei Privatnutzung

— 07.10.2010

Weniger Steuern bei privater Nutzung

Wer seinen Dienstwagen mit Elektro-Antrieb privat nutzt, soll in Zukunft weniger Steuern zahlen. Das fordert der Verkehrspolitische Sprecher der Union. Die Bundesregierung hlt sich bei dem Thema allerdings zurck.

Der Verkehrsexperte der Union im Bundestag, Dirk Fischer (CDU), findet, dass Autofahrer, die einen Dienstwagen mit Elektroantrieb auch privat nutzen, "nicht mehr Steuern zahlen mssen als der Fahrer eines Autos mit konventionellem Antrieb". Deshalb soll die Dienstwagen-Besteuerung zu Gunsten von Elektro-Autos gendert werden. Hintergrund: Bisher muss jeder, der einen Dienstwagen auch privat nutzt, ein Prozent des Listenpreises pro Monat als sogenannten geldwerten Vorteil versteuern. Weil die Stromer aber in der Anschaffung erheblich teurer sind, wren Fahrer von Elektroautos benachteiligt, weil ihre Steuern hher ausfielen.

berblick: Alles zum Thema Elektroautos

Konkrete Zahlen oder Plne legte Fischer jedoch nicht vor. Keine neuen Aussagen machte Fischer zu einer steuerlichen Frderung von Elektroautos auf dem privaten Sektor. Dabei wird es Zeit: Die Bundesregierung plant, bis zum Jahr 2020 eine Million Elektroautos auf Deutschlands Straen zu bringen. Beim Thema Frderung hlt sie sich allerdings bisher bedeckt. In Frankreich, Grobritanien oder auch in den USA werden die Stromer krftig subventioniert und deren Marktchancen damit deutlich erhht.

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