Mini E-Projekt

Elektroauto-Projekt in Berlin

— 25.11.2008

50 E-Minis für die Zukunft

BMW und Vattenfall lassen ab Frühjahr 2009 50 Mini mit Elektroantrieb durch die Hauptstadt fahren. Getankt wird an sauberen Ökostrom-Zapfsäulen. Umweltminister Sigmar Gabriel ist glücklich.

"Mini E Berlin – powered by Vattenfall" – so heißt ein Projekt, das die Erprobung von 50 elektrisch betriebenen Minis in Berlin als Forschungsfahrzeuge möglich macht. Den Startschuss gaben BMW und Vattenfall im Rahmen der Nationalen Strategiekonferenz Elektromobilität, im Frühjahr 2009 sollen die ersten Elektro-Minis durch die Hauptstadt rollen. Vattenfall will die Ladestationen bereitstellen. Unterstützung erhalten beide Konzerne vom Bundesumweltministerium. Zum symbolischen Startschuss kamen Bundesumweltminister Sigmar Gabriel, Vattenfall-Chef Tuomo Hatakka und BMW-Lenker Norbert Reithofer in Berlin zusammen. Die Hauptstadt-Minis sind Teil einer Flotte von mehr als 500 Fahrzeugen, die zum Teil in den USA zum Einsatz kommen.

Öko-Strom für Öko-Minis

BMW sorgt fürs Auto, von Vattenfall kommt der Strom. Getankt wird reine Öko-Elektrizität.

In den Feldversuchen will BMW weitere Erkenntnisse im Bereich Elektromobilität sammeln. Erstens will der Konzern die Alltagstauglichkeit der 204 PS starken Versuchsträger prüfen, zweitens natürlich auch die Kosten. Damit der "grüne" Mini wirklich grün fährt, liefert Vattenfall Öko-Strom für die 50 anvisierten Ladestationen. So fährt der Mini E tatsächlich emissionsfrei bis zu 250 Kilometer weit und bis zu 152 km/h schnell. Den Spurt auf 100 km/h erledigt er in 8,5 Sekunden.

"Der Elektromobilität gehört die Zukunft. Dabei ist schon frühzeitig darauf zu achten, dass die Elektrofahrzeuge erneuerbare Energien nutzen. Nur dann haben wir auch in der Gesamtkette tatsächlich Null-Emissions-Fahrzeuge. Das Projekt von Vattenfall und der BMW Group setzt in Sachen Umweltschutz und Breitenwirksamkeit neue Maßstäbe. Aus diesem Grund hat dieses Vorhaben unsere volle Unterstützung", sagte Gabriel bei der Vorstellung des Projekts. An das sind auch mehrere Universitäten angeschlossen, um das Nutzungsverhalten von Elektroauto-Fahrern zu erforschen. Ebenfalls im Mittelpunkt steht, wie das Laden von Elektrofahrzeugen die Schwankungen im Windenergieangebot ausgleichen kann. Unklar ist bisher allerdings, wer die E-Minis fahren darf – und was es kostet. Bisher war die Rede von "ausgesuchten Firmen- und Privatkunden".

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