Elektroautos

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— 10.11.2006

Stromer-Renaissance

Dank moderner Akkus sind Elektroantriebe zur zukunftsweisenden Alternative geworden. Spaß machen sie auch, wie der Tesla Roadster zeigt.

Dem totgeglaubten Elektroantrieb steht möglicherweise eine Renaissance bevor – moderner Akkutechnik sei Dank. Mit den Stromern der 80er- und 90er-Jahre haben die Elektroautos von morgen indes nicht viel gemeinsam. Damals suchten beispielsweise Ford mit dem Think, GM mit dem EV-1 und Renault mit dem Clio Électrique ihr Heil in der Öko-Nische. Wegen prinzipbedingter Nachteile wie langer Ladezeiten, geringer Reichweite und schwerer Stromspeicher verschwanden die Gefährte bald wieder vom Markt.

Dass ein Neuanfang in Sachen Elektroantrieb möglich ist, zeigte kürzlich das kalifornische Unternehmen Teslamotors (AUTO BILD 37/2006). Der Tesla Roadster schafft dank 6831 leichter Lithium-Ionen-Akkus, die sich in ähnlicher Form in Mobiltelefonen finden, 220 km/h Spitze – bei einer Reichweite von 400 Kilometern. Diese Akkutechnik könnte bei Hybridfahrzeugen schon bald die heute gebräuchlichen Nickel-Metallhydrid-Batterien ersetzen. Doch auch über den Bau reiner Elektroautos wird wieder nachgedacht, wie diverse Prototypen belegen. Mitsubishi stellte mit dem EZMIEV einen praktischen Elektro-Van vor, Smart bietet den fortwo EV in England als Leasingfahrzeug in limitierter Auflage an, und Nissan will einen rein elektrischen Kleinwagen zur Serienreife entwickeln.

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