Elektroautos: Schwacke-Studie 2010

Elektroautos: Schwacke-Studie 2010

— 16.07.2010

E-Autos gehört die Zukunft

EurotaxSchwacke rechnet in diesem Jahrzehnt mit einem rasanten Anstieg an Elektroautos und Vollhybriden auf deutschen Straßen. 2020 soll jedes fünfte Auto einen E-Motor unter der Haube haben.

Bis zum Jahr 2020 wird sich der Anteil der mit alternativen Antrieben fahrenden Autos (vor allem Vollhybride und reine Elektroautos) von einem Prozent (Ende 2010) auf dann 23 Prozent erhöhen. Das ist eines der Ergebnisse einer umfangreichen Studie zur Zukunft des Autos, die die Marktforscher von EurotaxSchwacke im Juli 2010 präsentiert haben. Ein besonderes Problem erkannte Schwacke bei den Prognosen in den Restwerten gebrauchter Elektrofahrzeuge. Hier wird den Herstellern ein Leasingsystem für die Akkus empfohlen – unabhängig von den übrigen Fahrzeugkosten.

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Durch die Abnutzung der sehr teuren Batterien hatten Experten bereits mit einem Restwert von nur zehn Prozent des Kaufpreises nach lediglich fünf Jahren gerechnet. Deshalb müsse für den Kunden das finanzielle Risiko eines Akkutausches minimiert werden, so Schwacke. Nur über einen so erhöhten Restwert ließen sich Elektroautos in großer Zahl verkaufen. Dennoch glauben die Schwacke-Experten, dass sich die Verkäufe von Elektroautos auf jährlich bis zu 375 000 im Jahr 2020 erhöhen werden – "insbesondere wenn sich die Regierung zu Subventionen entschließen kann", so die Marktbeobachter.

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