Renault-Nissan-Chef Carlos Ghosn

Elektroautos von Renault und Nissan

— 10.10.2008

Ladestationen im ganzen Land

Die Allianz-Partner Renault und Nissan wollen weltweit die Nummer Eins bei Elektrofahrzeugen werden, gab Vorstand Carlos Ghosn bekannt. Ladestationen für ganz Frankreich sind bereits auf den Weg gebracht.

Renault und Nissan machen Ernst in Sachen Elektroautos: Die Allianz-Partner und der größte französische Stromversorger Electricité de France (EDF) haben ein Abkommen zur Förderung der emissionsfreien Mobilität in Frankreich unterzeichnet. Bereits ab 2011 sollen Serienfahrzeuge mit reinem Elektroantrieb auf den Straßen rollen und eine landesweite Infrastruktur mit "Stromtankstellen" bereit stehen. Bis Januar 2010 werden beide Partner den Energiebedarf und die erforderliche Anzahl von Ladestationen analysieren, die nationalen und europäischen Gesetzesgrundlagen prüfen und die technischen sowie finanziellen Rahmenbedingungen klären, um dann bis 2011 eine flächendeckende Infrastruktur für die Energieversorgung der Elektroautos aufzubauen.

Israel und Dänemark als Testfelder

Langfristig wollen Renault und Nissan weltweit die Nummer eins unter den Anbietern von Elektroautos werden. EDF scheint dafür der richtige Partner zu sein: Der Stromversorger verfügt derzeit über die weltweit größte Flotte. Zusätzlich hat die Allianz bereits Vereinbarungen über die Einführung von reinen Elektrofahrzeugen in Israel, Portugal, Dänemark, im US-Bundesstaat Tennessee sowie der japanischen Präfektur Kanagawa auf den Weg gebracht. "Renault Nissan hat sich dazu entschlossen, schnellstmöglich Null-Emissionen-Fahrzeuge anzubieten, um die individuelle Mobilität vor dem Hintergrund hoher Ölpreise und der höchstmöglichen Umweltschonung auch in Zukunft sicherzustellen", so Renault-Nissan-Vorstand Carlos Ghosn.

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