Elektromobilität

Elektromobilität

— 12.04.2010

Ford und Microsoft laden E-Autos günstiger

Das Elektroauto ergibt nur dann Sinn, wenn die Kosten für den Strom im Rahmen bleiben – sagt Ford. Damit das auch so ist, haben der Autohersteller und Microsoft eine Software zum Laden von E-Autos und Hybriden vorgestellt.

Ford und der IT-Riese Microsoft haben auf der New York Internationals Auto Show 2010 eine Zusammenarbeit für Elektro- und Hybridautos vorgestellt. Mit Hilfe von Microsoft Hohm – einer Stromsparplattform – wollen die Firmen dafür sorgen, dass die Besitzer von Fahrzeugen mit Elektroantrieb ihre Akkus immer dann laden, wenn der Strom am günstigsten ist. Gleichzeitig soll so eine Entlastung der Stromnetze erreicht werden. Ein Computer soll dazu den besten Zeitpunkt für die Ladung der Akkus des Elektroautos bei möglichst niedrigen Kosten und einer geringen Belastung des Stromnetzes ermitteln.

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So sollen die Fahrzeuge zum Beispiel in der Nacht geladen werden, wenn Haushaltsgeräte und andere Verbraucher nicht laufen. Die Einführung des von Microsoft und Ford gemeinsam entwickelten Systems soll zum Marktstart des Ford Focus BEV Ende 2011 erfolgen. Weitere vier Modelle, darunter der in New York vorgestellte Lincoln MKZ Hybrid, sollen bis 2013 folgen. Andere Autohersteller wie etwa GM arbeiten bereits an ähnlichen Projekten.

Autor: Stefan Voswinkel

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