Elf Pflegemittel im Test

Pflegemittel-Test Pflegemittel-Test

Elf Pflegemittel im Test

— 02.05.2002

Glänzend in den Sommer

Auto-Pflege zahlt sich aus, spätestens beim Wiederverkauf. Also schön pflegen. Das Motto: Erst studieren, dann polieren. Doch womit?

Gründlich heißt: bis auf den Grund

Im Fernsehen Fußball gucken und vor der Garage das Auto polieren sind beides beliebte Beschäftigungen für das Wochenende. Wie beim Sport gilt es auch bei der Autopflege, gewisse Spielregeln zu beachten. Wer sich nicht daran hält, bekommt spätestens beim Wiederverkauf die rote Karte. Ungepflegte Autos sind weder im Handel noch bei privaten Käufern besonders begehrt. Also besser putzen und pflegen.

Ob beim Waschen, Polieren oder Konservieren überall gilt ein Grundsatz: Niemals sollte man an Zeit sparen. Nichts gegen die schnelle Wäsche an der Tanke, doch gründlicher wird es, wenn man per Hand die Bürste bedient. So kommt man in alle Fugen und kann auch die dunklen Ränder entlang den Blechfugen entfernen. Etwa an Türkanten, die in der Waschstraße zu kurz kommen. Maximal die glatte Oberfläche kann hier gereinigt werden, nicht aber die verunreinigten Stellen rund um den Türeinstieg. Hier wird man erst auf Schmutz aufmerksam, wenn man beim Einsteigen mit der Kleidung anstreift und der nächste Weg in die Wäscherei führt.

Auch an der Heckklappenkante sammelt sich Schmutz, den die computergesteuerte Bürste nicht entfernen kann. Wurde zu viel Hohlraumschutz in die Klappe gesprüht, rinnt bei hoher Temperatur der klebrige Saft aufs lackierte Blech. Auch hier helfen nur pflegende Hände.

Porentief rein in drei Schritten

Nicht anders ist es beim Polieren: Erst wenn man eigenhändig jeden Quadratzentimeter auf Hochglanz bringt, sieht man zahlreiche kleine Beschädigungen. Wer sein Auto perfekt pflegt, greift hier zum Lackstift und tupft die kleinen Steinschläge aus. Aber die größte Mühe bringt nichts, wenn altes Poliermittel eingesetzt wird. Die uralte Flasche aus der letzten Garagenecke entsorgt man besser umweltfreundlich als Sondermüll, denn auch Poliermittel halten nicht ewig. Angebrochene Behälter sollten spätestens nach einem Jahr verbraucht werden. Als Ratgeber für den nächsten Einkauf ist unser Poliermittel-Test daher bestimmt eine Hilfe.

Damit die ganze Arbeit nicht nach wenigen Wochen verblasst, sollte eine Konservierung den Schluss der Pflege-Kur bilden. Der Wagen wird zwar dadurch nicht immun gegen Schmutz und Staub, allerdings lösen sich bei den nächsten Wagenwäschen sämtliche Verunreinigungen besser vom Blech. Das Auto sieht nach einer einfachen Wäsche aus wie frisch poliert. Nur dass die Behandlung eben schon etwas zurückliegt.

Acryl-Versiegelungen sind die Marathon-Produkte der Hersteller. Bis zu fünf Jahre sollen sie den Glanz konservieren, auftragen kann diese Schutzschicht allerdings nur ein Profi-Betrieb. Kosten: etwa 200 Euro. Teure Produkte sind nicht immer gut, wie Pro.Idee zeigte. Biologische Basis und eine optisch ansprechende Verpackung trösten wenig, wenn die ganze Arbeit umsonst war und das Ergebnis nicht stimmt.

Den kompletten Test mit allen Ergebnissen erhalten Sie zum Preis von 1,00 Euro über unser Heftarchiv. Klicken Sie auf diesen Link, und Sie gelangen zum Download-Bereich.

1. Gut gewaschen ist halb poliert

Waschen "Ein gut gewaschenes Auto ist die halbe Miete", sagt der Pflegeprofi. Wie Sie Ihr Auto selber gründlich reinigen können, wollen wir Ihnen kurz zeigen Vorher einfach mal um das Auto gehen, den Schmutz absuchen und die Schwerpunkte lokalisieren Mit dem Hochdruckreiniger den festen Schmutz wegspülen, auch mal in die Hocke gehen und den Dreck in den Radhäusern ausspülen. Achtung! Den Schlauch nicht über den Lack ziehen, da Sandkörner am Schlauch ihn zerkratzen können Den Waschschaum gleichmäßig und gründlich verteilen. Viel Schaum bildet einen Film zwischen Bürste und Lack und trägt so den Schmutz vom Auto. Vorsicht! Bürste nur mit Schaum benutzen, sonst scheuert sie auf dem Lack Spülen Der Schaum kann sich in den kleinsten Ecken verstecken. Deshalb so lange spülen, bis nur noch klares Wasser vom Auto abläuft Bringen Sie den Glanztrockner möglichst gleichmäßig auf. So erhalten Sie eine gute Abtrocknung. Wichtig! Nach dem Verlassen der Waschanlage unbedingt vorsichtig bremsen (Schmierfilm auf den Bremsscheiben).

2. Peeling für die Autohaut

Polieren Nun haben wir ein schön gewaschenes Auto. Aber der Lack will einfach nicht mehr richtig glänzen. Grund: abgestorbene Farbpigmente nach starker Sonneneinstrahlung. Der matte Lack kann aber wieder aufpoliert werden. Wir zeigen, wie Vorher Bei automatischen Waschanlagen auf Wachs verzichten! Den Lack von Baumharz, Insekten und ähnlichen Fremdkörpern befreien Der richtige Ort Politur darf nicht in der prallen Sonne aufgetragen werden. Sie trocknet hier schnell aus und zerkratzt den Lack Auftragen Das Poliermittel immer sparsam auftragen weniger Mittel lässt sich schneller abpolieren. Eine Poliermaschine erleichtert die Arbeit und sorgt beim Auftragen für einen gleichmäßigen Arbeitsdruck. Vorsicht mit Kunststoffteilen: Sie vertragen meistens keine Politur. Stattdessen mit warmem Wasser und Lappen abwischen Polierschwamm Er sollte regelmäßig gewechselt werden. Abgestorbene Farbpigmente und Lackschichten werden so nicht auf der Polierfläche verteilt. Es bilden sich weniger Schlieren und Schleier Polieren Zum Entfernen des Politurstaubes eignen sich am besten fusselfreie und weiche Handtücher. Entfernen Sie alle Politurreste auch aus Fugen und Ecken.

3. Keine Angst vor Konservierung

Konservieren Um den Glanz des Autos länger zu erhalten, lohnt sich nach der Politur eine Lack-Konservierung. Mit einem guten Wachs kann man den Lack zudem länger vor Umwelteinflüssen schützen Vorher Die Lackoberfläche muss unbedingt knochentrocken sein. Jede Art von Schmutzrückständen entfernen, sonst kratzen sie auf dem Lack, werden von der Konservierung eingeschlossen Platzwahl Wie auch bei der Politur gilt: nicht in der Sonne verarbeiten Auftragen Mit einem sauberen Schwamm sollte das Wachs gleichmäßig und sparsam aufgetragen werden Trocknen Beachten Sie immer die Angaben zur Trockenzeit auf der Verpackung Rückstände Nach dem Trocknen bleibt meistens ein weißlich-grauer Film auf dem Lack. Dieser kann mit einem weichen Tuch abgewischt werden. Zeigen sich nach der Arbeit Schatten im Lack, rät der Profi zur Nachbehandlung mit Sprühwachs. Für neuwertige Fahrzeuge werden verschiedene Versiegelungen angeboten. Wir testen gerade die Versiegelung der Firma CiDo (Telefon 064 61-98 33 68, Internet cido-wallau@t-online.de). Sie verspricht einen bis drei Jahre geschützten Lack. Klingt für eine auf Wachs basierende Versiegelung recht ungewöhnlich. Wir bleiben am Ball.

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