Elf Reifen der Dimension 205/55 R 16 V

Elf Reifen der Dimension 205/55 R 16 V

— 10.03.2003

Der große Sommerreifen-Test

Winter ade! Runter mit den Schlechtwetter-Puschen, rauf mit den Sommerreifen. AUTO BILD hat elf neue Profile für die Mittelklasse getestet. Ergebnis: Nur zwei sind richtig gut.

Charles Goodyear entwickelte die Umwandlung von Kautschuk in Gummi, und der schottische Tierarzt John Boyd Dunlop erfand den ersten brauchbaren Luftreifen. Das gehört spätestens seit den zahlreichen Quiz-Shows schon so gut wie zur Allgemeinbildung. Viel schwieriger ist dagegen die Antwort auf die Frage, wer den besten Sommerreifen für mein Auto baut. Als Hauptgewinn winkt allerdings kein sechsstelliger Geldbetrag, dafür aber das beruhigende Gefühl, auf den Reifen mit den größtmöglichen Sicherheitsreserven unterwegs zu sein.

Wir wollten wissen, welcher aktuelle Sommerreifen die beste Wahl für die Mittelklasse ist. Im Test: elf Typen der Größe 205/55 R 16 V. Bei Sonne, Wind und Wetter müssen sie sich auf unserem Testwagen, einem Ford Mondeo, bewähren. Auf den ersten Blick eine recht üppige Dimensionierung, die für viele Mittelklassefahrzeuge erst als Umrüstalternative in den Fahrzeugpapieren auftaucht. Doch schon heute gilt sie als Standarddimension der Zukunft. Und der Trend geht noch weiter in die Breite: Reichten beispielsweise für den letzten Fünfer-BMW noch 205er-Reifen der Serie 65, müssen es für das künftige Modell schon 225/55 in 16 Zoll sein. Für unseren Test-Mondeo passte die Testdimension jedenfalls wie angegossen.

Kräftig packen die Bremsen des Mondeo zu, vorausgesetzt, es ist der richtige Reifen montiert. Bei der Vollbremsung aus Tempo 100 liegt schon eine knappe Wagenlänge zwischen dem besten Bremser (Bridgestone) und der Schlusslaterne von Vredestein. Auf nasser Piste ist der Unterschied noch krasser: Auf Pirelli P7 steht der Testwagen nach 47 Metern, mit Goodyear-Bereifung braucht er sechs Meter mehr. Knallhart um Sicherheit geht es auch bei den Aquaplaningtests: Je mehr und je schneller ein Reifen das Wasser unter seiner Aufstandsfläche verdrängt, desto größer sind seine Sicherheitsreserven. Pirelli und Fulda haben die Nase vorn, so richtig baden geht dabei aber keiner unserer Kandidaten. Deutlich krasser fallen dagegen die Unterschiede bei den Preisen aus. Dass am Ende aber auch der günstigste Reifen ganz weit vorn liegt, ist wohl die größte Überraschung.

Den kompletten Artikel samt Ergebnistabelle und Kaufempfehlung erhalten Sie zum Preis von 1,00 Euro über unser Heftarchiv. Klicken Sie auf diesen Link, und Sie gelangen zum Download-Bereich.

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