Emnid-Umfrage

Emnid-Umfrage

— 05.08.2002

"Führerschein mit 17" unerwünscht

Die überwiegende Mehrheit der Fahranfänger hält nichts vom "Führerschein mit 17". Das ergab eine Emnid-Umfrage im Auftrag der Deutschen Renault.

Bisher bekommt man in Deutschland den Führerschein frühestens mit 18 ausgehändigt. Wenn es nach der Mehrheit der Befragten einer Umfrage geht, soll das auch so bleiben. Denn 70 Prozent lehnen das Fahren vor dem 18. Geburtstag in Begleitung eines Erwachsenen ab. Im Einzelnen sind 36 Prozent völlig gegen die aus anderen europäischen Ländern bekannte "Lerner-Phase". Weitere 34 Prozent äußern sich eher gegen die stufenweise Übernahme der Verantwortung hinter dem Steuer. Nur 14 Prozent sind für das "Üben in der Praxis". Zu diesen Ergebnissen kommt eine Telefonbefragung von 500 Fahranfängern im Alter zwischen 18 und 25 Jahren des Emind-Instituts im Auftrag der Deutschen Renault.

Gefragt wurde auch nach der Akzeptanz von Maßnahmen, die die Unfallzahlen besonders unter jungen Autofahrern senken sollen. Hier sprechen sich 85 Prozent der Befragten für ein absolutes Alkoholverbot in den ersten drei Führerscheinjahren aus. Finanzielle Anreize zum unfallfreien Fahren, etwa durch Prämiengutschriften der Versicherungen, finden 83 Prozent der jungen Erwachsenen gut. (autobild.de/mid)

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