Ende der Kultmarke Saab — 19.01.2010
Weltweiter Protest im Saab-Konvoi
General Motos hat die schwedische Kultmarke Saab aufgegeben. Die Fans proben den Aufstand – mit Saab-Konvois auf der ganzen Welt. In Schweden und Schanghai, in Russland und in Rüsselsheim.
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Koordiniert über einen weltweiten Zusammenschluss privater Saab-Liebhaber, wurden es mehr und mehr Konvois. Am Ende machten an 42 Orten in mehr als 30 Ländern weltweit – u.a. in Moskau, Melbourne, Malaysia, Prag und Kansas City – Saab-Fahrer ihrem Ärger Luft. Die meisten, etwa 2000, kamen naturgemäß in der Saab-Heimat Trollhättan zusammen, in Holland waren es immerhin 580, in drei polnischen Städten zusammen 315. Doch auch im Kleinen wurden protestiert: Im australischen Adelaide formierten sich immerhin drei Enthusiasten zur Protestfahrt – den Rest hatten schlechte Wetteraussichten ferngehalten.
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Kommentare zum Artikel (11)
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Zu einem erfüllten Leben gehören nicht nur die alltäglichen und "nur nützlichen"
Dinge und Personen sondern gerade die außergewöhnlichen und einzigartigen
machen den Reiz aus.
Ein SAAB ist wie eine schöne Frau zu sehen:
zwar etwas teuerer aber reizvoll und exclusiv und daher absolut notwendig!!!
Lieben wir nicht alle die schönen Seiten des Lebens?
eine tolle idee! nur wenn, wie ich auf den fotos gesehen hab, die meisten saabs über 10 Jahre alt waren sollten die besitzer so schnell wie möglich sich einen neuen saab kaufen.
"Wir Saab-Leute" sind eben viel zu wenig. Wäre dem nicht so, stünde die Firma nicht immer wieder vor dem Aus. Viele schöne und individuelle Marken sind aus gleichem Grund inzwischen verendet. Jetzt bleibt wirklich nur noch der Borgward-Trost oder die Flucht zu anderen Exoten. Ganz bestimmt nicht zum Einheitsbrei.
Toller Artikel! Wir Saab leute geben so schnell nicht auf. Saab war schon immer, und ist heute noch, die marke der zukunft. Ohne Saab währ die autolandsschaft so langweilig... es ist kaum vorzustellen! Save Saab, Sell Saab! Saab Up!
@maurice: Natürlich hat SAAB seit sie zu GM gehören keinen Gewinn mehr eingefahren, dann hätten sie ja Steuern zahlen müssen. Es gehört bei globalen Konzern logischerweise zur Finanzoptimierung Gewinne nur in den Ländern zu haben in denen die Steuern entsprechend gering sind...
Betreffend SAAB gibt es z.B. Infos dazu unter (Englisch):
http://www.thetruthaboutcars.com/swedish-government-saabs-books-were-cooked/
und
http://www.saabsunited.com/2010/01/lars-carlstrom-saab-editorial-in-dagens-industri.html
Schönen Gruß