24-Stunden-Rennen 2010: Ergebnis

BMW M3, ADAC 24-Stunden-Rennen 2010 Manthey Porsche 911 GT3 R, ADAC 24-Stunden-Rennen 2010

Endstand 24-Stunden-Rennen 2010

— 17.05.2010

BMW siegt am Nürburgring

Weiß-blaue Glücksmomente: Das Team Müller/Farfus/Alzen/Lamy feiert beim 24-Stunden-Rennen 2010 im BMW M3 den Gesamtsieg. Zwei AUTO BILD-Fahrer holen Klassensiege.

BMW hat das 24-Stunden-Rennen 2010 auf dem Nürburgring gewonnen. Vor 220.000 Zuschauern steuerten Jörg Müller, Augusto Farfus, Uwe Alzen und Pedro Lamy ihren BMW M3 GT2 mit der Startnummer 25 zum Sieg. Für den Münchner Automobilhersteller war es bereits der 19. Gesamtsieg beim Langstreckenklassiker in der Eifel. Zudem ist das Werksteam Schnitzer aus Freilassing mit nun fünf Gesamtsiegen die erfolgreichste Mannschaft beim 24-Stunden-Rennen. Auf Platz zwei landete das Farnbacher-Team mit seinem Ferrari 430 GTC (Dominik Farnbacher, Allan Simonsen, Lehman Keen und Marco Seefried). Dennis Rostek, Luca Ludwig, Marc Bronzel und Markus Winkelhock retteten als Drittplatzierte die Audi-Ehre.

Video: Brennender Lotus beim 24h-Rennen

Pech für das Team Manthey: Der in Führung liegende Porsche 911 GT3 R schied nach einem Crash aus.

Das 24-Stunden-Rennen sah die meiste Zeit einen Porsche des Manthey-Teams an der Spitze. Bei gleichbleibend trockenen Bedingungen übernahm schon kurz nach dem Start der Porsche GT3 R mit der Startnummer 1 die Führung von Timo Scheider. Manthey-Startpilot Marcel Thiemann zeigte eine sensationelle Leistung und zog noch auf dem Grand-Prix-Kurs an sechs Fahrzeugen vorbei. Gut 110 Minuten vor Ende des Rennens dann der Schock für die Manthey-Truppe: Holzer rollte mit einem Motorschaden aus. Damit war der Weg zum Sieg für die Schnitzer-BMW-Truppe frei. Trotz Getriebeproblemen rettete das Team den M3 vor Dominik Farnbacher ins Ziel. Bemerkenswert: Hinter dem drittplatzierten Phoenix-Audi fuhr das Schubert-Team mit einem seiner beiden BMW Z4 GT3 (Marko Hartung/Patrick Söderlund/Edward Sandström/Martin Öhlin) auf den vierten Platz.

24h-Rennen: Fahrbericht Peugeot RCZ Rennversion

Sieger in der Klasse D1T: AUTO BILD-Redakteur Henning Klipp im Peugeot RCZ.

Auch zwei AUTO BILD-Redakteure schafften den Sprung aufs Treppchen: Henning Klipp (44) und Dierk Möller-Sonntag (51) fuhren in ihren Klassen jeweils auf den ersten Platz. Klipp startete in der Klasse D1T auf einem Werks-Peugeot RCZ. Gemeinsam mit seinen drei Teamkollegen fuhr er in 24 Stunden 128 Runden über die Nordschleife und damit drei Runden mehr als die Nächstplatzierten. Die Mannschaft von Dierk Möller-Sonntag fuhr im BMW Z4 (Klasse SP6) des Teams Dörr Motorsport noch schneller: 141 stand am Schluss auf dem Rundenzähler. Möller-Sonntags zweiter Renneinsatz stand unter keinem so guten Stern: Der Audi R8 fiel wegen Reifenpannen und einer Kollision aus und schaffte nur 117 Runden.

Das Gesamtergebnis des 24-Stunden-Rennens als PDF-Download

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