Energieausweis in der Kritik — 21.05.2010
Öko-Label unter Beschuss
Die Idee wirkt grün: ein Energiepass für Autos, ähnlich den Kennzeichnungen auf Kühlschränken. Die Umsetzung stößt jedoch auf Kritik, vor allem beim Verkehrsclub Deutschland.
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Nach VCD-Angaben bekommt zum Beispiel ein 875 Kilogramm leichter Toyota Aygo mit 106 Gramm CO2 pro Kilometer ebenso ein D wie ein Audi A8 4.2 TDI, der 1995 Kilogramm wiegt und 199 Gramm CO2 ausstößt. Das federführende Bundeswirtschaftsministerium wollte die VCD-Berechnungen nicht kommentieren und verweist stattdessen auf noch laufende Beratungen mit Verbänden, Ländern und der Europäischen Union. Einen genauen Zeitplan für die Einführung des Energiepasses gebe es noch nicht.
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Kommentare zum Artikel (16)
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Hmm ich finde das sinnvoll die größe mit in sonen Pass eingehen zu lassen...Gehen wir mal zu seinem Bekannten vorbild, dem energieausweiß von häusern...und da wird auch nur der verbrauch pro jahr PRO QUADRATMETER genommen...keiner schreibt vor wieviele ein haus aber haben darf...sehe das bei autos ähnlich das immer eine relation gemacht werden muss von verbrauch zu ausstoß...
In der Tat sind nur Autos mit Tret-Antrieb als gruen einzustufen.
Natürlich sollte irgendwie die Größe des Fahrzeugs berücksichtigt werden; schließlich kann man einen 40-Tonner nicht mit einem Fiat Panda vergleichen. Mein Vorschlag: Die Zuladung sollte in die Formel mit einfließen, nicht das Leergewicht. Somit könnten Nutzfahrzeuge, Vans oder Kombis gerecht bewertet, aber auch Leichtbau nicht bestraft werden.
Ich verstehe die deutschen Hersteller nicht.
Premium-Autos könnten auch kleiner sein und damit automatisch umweltfreundlicher.
Aber man baut lieber Autos in der Größe einer S-Klasse und wundert sich über den Erfolg der Konkurrenz.
Da helfen dann auch geschönte Prospekt-Verbrauchswerte wie bei BMW nicht mehr...
Selbstverständlich wird das Oeko-Label in unserem Land nicht gerne gesehen: die meisten deutschen Autos wären auf Stufe G! Der Kunde würde dann die A-Autos aus Fernost kaufen. Jetzt versuchen die "Macher" das Öko-Label 10 Jahre zu verhindern, bis Deutschland auf dem Level der Japaner ist. Armes, armes Deutschland.