So könnte ein Öko-Label für Autos aussehen.

Energiesparen

— 09.01.2009

Öko-Label fürs Auto

Haben Neuwagen bald eine Öko-Plakette wie Kühlschränke oder Waschmaschinen? Bundeswirtschaftsminister Michael Glos macht sich für Effizienzklassen von A bis G stark. In einem Nachbarland ist das System bereits seit Jahren erprobt.

Was bei Kühlschränken und Waschmaschinen schon Standard ist, soll bald auch für Autos gelten. Nach Informationen von AUTO BILD (2/09) plant Bundeswirtschaftsminister Michael Glos (CSU) die Einteilung von Neuwagen in Energie-Effizienzklassen von A bis G. Neuwageninteressenten soll damit erleichtert werden, die wichtigsten Verbrauchs- und Emissionswerte zu vergleichen. Aus Rücksicht auf potenzielle Bedenken deutscher Hersteller sollen die Grenzwerte für die Einstufung in die einzelnen Effizienzklassen "nicht zu ambitioniert sein und erst später verschärft werden" so die Pläne des Wirtschaftsministers.

Schweizer schätzen "Energieetikett"

In der Schweiz, wo schon seit drei Jahren die vergleichbare "Energieetikette" für Neuwagen Pflicht ist, sind Veränderungen im Kaufverhalten messbar. "Es hat Segmentverschiebungen gegeben", sagt Max Nötzli, Präsident der Vereinigung Schweizer Automobil-Importeure auto-schweiz im Gespräch mit AUTO BILD. "Insbesondere die effizientesten Kategorien A und B haben einen starken Nachfrageschub bekommen. Innerhalb der Klassen ist ein Trend zu kleineren Motoren und zu Dieseln feststellbar." Für Nötzli ist die Schweizer Energieetikette ein Erfolgsmodell, Nachteile gebe es keine. Die Kennzeichnung sei bereits akzeptiert und diene der Konsumentenaufklärung. Vor allem Frauen schätzten diese Zusatzinformation.

Diesen Beitrag empfehlen

Anzeige

Automarkt

Finden Sie im Automarkt von autobild.de Ihren Gebrauchtwagen.

Bei autohaus24.de Neuwagen günstig kaufen und Geld sparen.