Erdgas gegen Benziner

Erdgas oder Benziner: Vier Autopaare im Test

Gas geben und sparen?

Gas ist was für Geizhälse? Ja, aber nicht nur. Mit CNG läuft's richtig rund, wie unser Vergleichstest mit vier Autopaaren zeigt.
Klack? Zisch! Das Geräusch macht den Unterschied. Voll heißt Klack – eine Zapfpistole schaltet ab, und fertig. Kennt jeder. Beim Gas zischt es beim Lösen der Zapf-Verbindung dagegen. Weil Erdgas unter hohem Druck in die Tanks gepresst wird. Und sonst? Zeigen sich die wichtigen Unterschiede erst an der Kasse der Tankstelle.

Die jährlche Fahrleistung ist entscheidend

Zwei Opel im Vergleich: Beim Astra wirft der Kaufpreis die CNG-Variante hinter den Benziner zurück.

Erdgas ist viel günstiger als Benzin. Bis zu 1500 Euro im Jahr kann das ausmachen – haben wir zum Beispiel bei einem Vergleich zwischen einem Audi A4 mit 2.0 TFSI und einem Gegenstück mit Erdgasmotor ausgerechnet. So viel Einsparung – warum fahren wir dann nicht alle ein Erdgasauto? Zumal auch die Umweltbilanz besser ist. Erdgas verbrennt nahezu partikelfrei, sehr stickoxidarm und mit weniger CO2-Ausstoß als ein Diesel. Woran hapert's also? Tatsächlich ist das Tankstellennetz dünn, manche Motoren laufen rauer, in der Praxis stören die platzraubenden Gastanks – so die Nachteile in Kurzform. Wir klären im Test mit acht Modellen, wo Gas geben auch Spaß macht.
In der Bildergalerie finden Sie alle Details zum Vergleichstest.
Jan Horn

Jan Horn

Fazit

Was Fahrqualitäten und Alltagskönnen angeht, unterscheiden sich die Erdgasautos nur in Nuancen von ihren Brüdern mit konventionellem Benzinmotor. So gesehen gibt es keinen Grund, Erdgas zu verteufeln. Allerdings: Erst mit höheren Fahrleistungen lohnt der Umstieg. Nach unseren Kalkulationen (15.000 km/Jahr) passt es nicht immer.

Autoren: Jan Horn, Henning Klipp

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