Porsche 919 Hybrid

Erfolgreiche Partnerschaft

— 12.03.2014

Porsche greift mit Reifen von Michelin an

Gemeinsam wollen Porsche und Michelin im Rennsport neue Maßstäbe setzen. Die Erfolge sollen vor allem den Serienprodukten der Premiummarken zugute kommen.

In dieser Saison steigt Porsche mit dem komplett neu entwickelten 919 Hybrid in die Langstrecken-Weltmeisterschaft ein. Dabei vertraut der deutsche Sportwagenhersteller auf das umfassende Know-how von Michelin: Als Technologiepartner von Porsche konzipierten die Franzosen einen speziellen Reifentyp, der auf die Anforderungen des 919 Hybrid maßgeschneidert ist.

Harmonie zwischen Reifen und Fahrwerk

Der französische Reifenspezialist war von Beginn an direkt in die Entwicklung des LMP1-Prototyps involviert.

Um die Pneus vom Typ MICHELIN Endurance an die speziellen Anforderungen des Porsche 919 Hybrid anzupassen, absolvierten Michelin und Porsche gemeinsame Testfahrten, bei denen die Ingenieure der französischen Premiummarke und des deutschen Sportwagenherstellers eng zusammenarbeiteten. Durch den umfassenden Informationsaustausch konnte die perfekte Synergie zwischen dem Porsche 919 Hybrid und den Reifen von Michelin gefunden werden. Die Reifen zählen im Langstreckensport zu den maßgeblichen Faktoren, denn optimale Leistungsfähigkeit stellt sich genau dann ein, wenn die Reifen und das Fahrwerk optimal miteinander harmonieren. Porsche und Michelin arbeiten nicht nur in der LMP1-Königsklasse der Langstrecken-WM zusammen. Auch in der LMGTE-Kategorie rollen die beiden Werks-911-RSR Porsche auf den Reifen der Premiummarke. Im Vorjahr mündete dies in einem souveränen Doppelsieg bei den 24 Stunden von Le Mans. "Unsere Partnerschaft mit Porsche ist sehr eng und geht weit über den Motorsport hinaus. Auch in Bezug auf die Serienmodelle arbeiten unsere Ingenieure bereits seit vielen Jahren Hand in Hand mit den Spezialisten von Porsche", erläutert Peter Zabler, bei Michelin verantwortlich für die Kooperation mit Porsche.

Vom Rennsport auf die Straße

Bei der Entwicklung von Serienreifen kommen den Michelin-Ingenieuren die Rennsport-Erfahrungen zugute.

Ebenso wie Porsche verfolgt Michelin mit seinem Motorsport-Engagement vor allem das Ziel, die eigenen Serienprodukte stetig weiterzuentwickeln. Dabei helfen die Erfahrungen aus Renn- und Rallyesport, die Belastungsgrenzen der Serienreifen kontinuierlich zu verbessern. Die außerordentliche Leistungsfähigkeit der Michelin-Reifen stellte der deutsche Porsche-Werksfahrer Marc Lieb im September 2013 eindrucksvoll unter Beweis: In 6:57 Minuten umrundete er die 20,6 Kilometer lange Nordschleife des Nürburgrings am Steuer des Porsche 918 Spyder und auf Pneus von Michelin – ein neuer Rekord für ein in Serie produzierten Sportwagen mit straßenzugelassener Bereifung. "Unser im Motorsport gewonnenes Know-how kommt der Abteilung Forschung und Entwicklung von Michelin unmittelbar zugute", erläutert Pascal Couasnon, Motorsport-Direktor von Michelin. "So profitieren zum Beispiel jene Reifen, mit denen heute die aktuellen Serienmodelle von Porsche ausgerüstet werden, von Entwicklungen, die wir erstmals vor weniger als drei Jahren bei den 24 Stunden von Le Mans erfolgreich getestet haben."

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