Erfolgsmodell Mini

BMW startet mit Vollgas ins Jahr

Erfolgsmodell Mini

— 07.05.2002

BMW startet mit Vollgas ins Jahr

Der Umsatz ist um 14 Prozent auf 10,8 Milliarden Euro gestiegen. Damit wurden die Erwartungen einiger Analysten übertroffen.

Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit sei bereinigt um einen Sondereffekt um 5,9 Prozent auf 955 Millionen Euro gestiegen. Vor allem der neue Mini habe zu dem Erfolg im ersten Quartal beigetragen, berichtete BMW am Dienstag (7.5.) in München. Nach einem deutlichen Umsatzplus im ersten Quartal ist BMW-Chef Joachim Milberg zuversichtlich für das Gesamtjahr. "Der gute Start bestärkt die Erwartungen der BMW Group, im Jahr 2002 an die erfolgreiche Geschäftsentwicklung des Vorjahres anknüpfen zu können", sagte der scheidende BMW-Chef Joachim Milberg. Der Konzernüberschuss sei um 3,8 Prozent auf 632 Millionen Euro gestiegen. Vor allem der neue Mini habe zu dem Erfolg im ersten Quartal beigetragen.

Mit den Zahlen lag BMW über den Erwartungen vieler Analysten. Sofern sich die Konjunktur nicht unerwartet verschlechtert, geht BMW davon aus, Absatz, Umsatz und Ertrag auch im Gesamtjahr weiter zu steigern. Erstmals bestehe 2002 die Chance, mehr als eine Million Autos der Marken BMW und Mini verkaufen zu können, bekräftigte Milberg. Im vergangenen Jahr war der Absatz um gut zehn Prozent auf erstmals 905.000 Stück gestiegen.

In den ersten drei Monaten habe BMW bereits 260.462 Autos abgesetzt, 17,4 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Mit 27.691 ausgelieferten Fahrzeugen habe der Mini überproportional zu diesem Wachstum beigetragen. Der Absatz der Marke BMW stieg im Vorjahresvergleich um fünf Prozent. Dabei habe der Absatz des neuen 7er BMW die hohen Erwartungen des Unternehmens erfüllt. Zwischen Januar und März seien 11.461 Autos dieser Reihe ausgeliefert worden.

Milberg gibt das Steuer bei BMW Mitte Mai aus gesundheitlichen Gründen an den bisherigen Finanzvorstand Helmut Panke ab. Milberg verabschiedet sich mit einer Rekordbilanz für das Jahr 2001. Im ersten vollen Jahr nach der Trennung von der verlustreichen Rover-Tochter war das Vorsteuer-Ergebnis bei BMW um 59,5 Prozent auf 3,2 Milliarden Euro gestiegen. Der Umsatz wuchs um 3,3 Prozent auf 38,5 Milliarden Euro. (autobild.de/dpa)

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