TÜV-Untersuchung

Erhöhung der TÜV-Gebühren

— 24.12.2007

Bundesrat gibt seinen Segen

Die TÜV-Organisationen heben die Preise für ihre Dienstleistungen an. Für Führerschein-Anwärter und Autofahrer wird es teilweise bereits ab Januar um 6,5 Prozent teurer.

(dpa) Auf Autofahrer und Führerschein-Anwärter kommen 6,5 Prozent höhere Gebühren beim TÜV und bei der Fahrprüfung zu. So erhöht sich die maximale Abgabe für die Hauptuntersuchung um 4,50 auf 43,50 Euro. Der Bundesrat stimmte am Donnerstag (20. Dezember) einer entsprechenden Verordnung des Bundesverkehrsministeriums zu. Die Gebühr für die theoretische Führerscheinprüfung soll danach um 60 Cent auf 9,30 Euro und für die praktische Pkw-Prüfung um 4,40 auf 71,40 Euro steigen. Wer Motorradfahrer werden will, muss 94,80 Euro dafür hinlegen – 5,80 Euro mehr als bisher. Auf alle Beträge kommt noch 19 Prozent Mehrwertsteuer. Beim TÜV-Verband in Berlin hieß es, die Gebühren
würden nicht alle Anfang 2008, sondern eher in Stufen erhöht. Die Gebühren für alle Führerschein-Prüfungen seien zuletzt 1999 angepasst worden und "nicht mehr kostendeckend", heißt es in der Begründung der Verordnung des Bundesverkehrsministeriums.

Auch der "Idiotentest" wird teuer

Dieses und zwölf Bundesländer wollen die theoretische Prüfung künftig nicht mehr mit Papier und Bleistift, sondern am PC. Dafür fordern die Länder als Kostenausgleich eine neue Gebühr von 8,20 Euro. Berlin und Brandenburg wollen diese Prüfung bereits im Jahr 2008 starten. Die Fahrzeug-Hauptuntersuchung erfolgt üblicherweise bei Neuwagen erstmals nach drei Jahren und danach routinemäßig nach zwei Jahren. Die Gebühren für die periodische Abgasuntersuchung (AU) werden nach TÜV-Angaben bei Benzinern um etwa zwei auf rund 33 Euro ansteigen und für Diesel-Pkw um sechs auf 98 Euro. Daneben wird auch an anderen Stellen an der Gebührenschraube gedreht. Wer wegen Alkoholkonsums seinen Führerschein abgeben musste und ihn wiedererlangen will, muss zur medizinisch-psychologischen Untersuchung – im Volksmund "Idiotentest" genannt. Das notwendige Gutachten kostet künftig 338 Euro, das sind 21 Euro mehr als bisher.

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