Erlkönig-Bildergalerie

Erlkönig Porsche Boxster Erlkönig Porsche Boxster

Erlkönig-Bildergalerie

— 08.04.2004

Die Autos von morgen, Teil 7

DaimlerChrysler stellt der neuen S-Klasse einen kleinen Maybach zur Seite, Citroën zielt wieder auf die Oberklasse, Volvo macht den S40 auf – und Porsche besinnt sich auf alte Tugenden.

Mit alter Front zu neuen Erfolgen

Sportwagenfans dürfen sich freuen: Porsche überarbeitet die gesamte Modellpalette. Während sich die Boxster-Optik künftig deutlicher vom 911 unterscheiden wird, ist bei den technischen Inhalten eher eine Annäherung zu beobachten. So steigt der Hub des Boxster S von 3,2 auf 3,4 Liter, was ein Leistungsplus von 15 PS zur Folge hat.

Einen Kraftzuwachs in gleicher Höhe erfährt auch das Grundmodell, dessen Hubvolumen von 2,7 Litern unverändert bleibt. Benzindirekteinspritzung ist zur Markteinführung ebenso wenig ein Thema wie das in seiner Urform schon 1986 entwickelte Doppelkupplungsgetriebe. Geschaltet wird bis auf weiteres entweder mit einem manuellen Sechsganggetriebe oder mit einer Fünfstufen-Tiptronic.

Eine Kehrtwende erfährt die Optik des 911: Der Porsche-Klassiker kehrt zur alten Silhouette zurück. Das Carrera-Facelift startet bereits im Sommer 2004 und orientiert sich an bewährten Vorbildern: Rundscheinwerfer, schlanke Taille, ausgestellte Kotflügel und große Räder gelten als optische Verbeugung vor den luftgekühlten Klassikern. Die Technik ist allerdings voll und ganz auf der Höhe der Zeit.

A-Klasse mit drei Karosserie-Varianten

Zu den wichtigsten Modifikationen der Baureihe 997 gehören stärkere (Keramik-)Bremsen, aufpreispflichtige 19-Zoll-Felgen, Direktschaltgetriebe mit Doppelkupplung, später auch Allradantrieb und Direkteinspritzung. Neuerdings werden für den 911 mit Saugmotor zwei Leistungsstufen angeboten. Das Grundmodell hat den bekannten 3,6-Liter mit 320 PS unter der Haube, in der sportlicheren S-Variante tut ein 340 PS starker 3,8-Liter-Sechszylinder Dienst. Der Zeitplan ist eng gestaffelt: Nach dem Coupé 2004 folgen 2005 Cabrio und C4, erst 2006 GT3 und Turbo.

Viel Neues wird es auch bei Mercedes-Benz geben. "Wir haben Fehler gemacht, aber wir haben aus diesen Fehlern gelernt", erklärt ein MB-Vorstand im Vorfeld der zweiten A-Klasse-Generation, die im Sommer 2004 präsentiert wird. "Das neue Auto kann in Bezug auf Fahrdynamik und Federung mit den Besten mithalten, es liegt qualitätsmäßig auf C- oder sogar E-Klasse-Niveau."

Zwischen Herbst 2004 und Sommer 2005 werden drei verschiedene Karosserievarianten eingeführt: • Der Fünftürer (Herbst 2004) ist das Volumenmodell, das in Verbindung mit der längs verstellbaren Rücksitzbank in einigen Punkten sogar das Raumangebot der E-Klasse übertrifft. • Der als Coupé bezeichnete Dreitürer ist ein fünfsitziges Steilheck, das sich ohne allzu großen Aufwand auch in ein Cabrio verwandeln ließe. • Die B-Klasse war ursprünglich als verlängerte A-Klasse konzipiert, erhielt dann aber aus stilistischen Gründen nach und nach eine völlig eigenständige Außenhaut. Weil der projektierte Allradantrieb zu teuer war, änderte sich der Charakter des Wagens vom Freizeit-orientierten Softroader zum Lifestyle-betonten Sport-Van. Die Projektbezeichnung CST (Compact Sports Tourer) trifft den Nagel zwar auf den Kopf, fand aber nicht die Gnade der Marketingexperten.

Infos zu den weiteren Erlkönigen im siebten Teil unserer Serie "Die Autos von morgen" stehen wie immer in der Bildergalerie.

Diesen Beitrag empfehlen

Anzeige

Automarkt

Finden Sie im Automarkt von autobild.de Ihren Gebrauchtwagen.

Bei autohaus24.de Neuwagen günstig kaufen und Geld sparen.