Erlkönig-Bildergalerie, Teil 12

Erlkönig Mercedes-Benz R-Klasse Erlkönig Mercedes-Benz R-Klasse

Erlkönig-Bildergalerie, Teil 12

— 20.08.2004

Die Autos von morgen

Hochsaison für Erlkönigjäger. Diesmal erlegt: Mercedes R- und S-Klasse, Jeep Grand Cherokee SRT-8, Hondas neuer Personenlaster und das Innenleben des Opel Zafira.

Jedes Jahr im Januar blickt die Welt nach Detroit: North American International Automobil Show, kurz NAIAS. 2004 und 2003 haben die US-Schwaben von Mercedes-Benz dort den Grand Sports Tourer gezeigt; erst als Studie, dann als seriennahes Modell. 2005 folgt endlich die Serienversion, und die wird wie die Prototypen ein ziemlich beeindruckendes Gefährt. Knapp die Hälfte der 5130 Millimeter langen Karosserie wird für den Innenraum genutzt – mehr Platz bietet keine andere Oberklasse-Limousine.

92 Zentimeter beträgt der Abstand zwischen der ersten und zweiten Sitzreihe, 82,5 sind es zwischen der zweiten und dritten. Von der Sitzfläche bis zum Dach liegt in Reihe zwei etwas mehr als ein Meter luftiger Raum, in Reihe drei sind es knapp acht Zentimeter weniger. So lässt es sich reisen, keine Frage. Der GST als ICE der Straße. So wie es den mit klassischer und mit Neigetechnik gibt, gibt es auch zwei GST: mit langem und kurzem Radstand.

Wirllich zukunftsweisend ist der Antrieb des Passagierjets: permanenter Allradantrieb und ein Dieselhybrid mit V8-Maschine aus der S-Klasse. Das Antriebs-Doppel leistet insgesamt 234 kW und unglaubliche 860 Newtonmeter Drehmoment. 184 kW/250 PS liefert der CDI-Achtzylinder, 50 kW/68 PS steuert der Elektromotor bei. Reicht zusammen für elektronisch abgeregelte 250 km/h Spitze und 6,6 Sekunden auf 100. Bei einer Kraftstoffersparnis von 20 Prozent gegenüber gleich starken Dieselmotoren.

Um die im Drittelmix zu realsieren, arbeitet beim Anfahren, Einparken, Stop-and-go-Verkehr und langsamer Fahrt nur der E-Motor – emissionsfrei, versteht sich; erst beim Beschleuinigen oder kontinuierlich höherem Tempo übernimmt der V8-CDI. Bremst der GST-Fahrer, arbeitet der Elektromotor als Generator und erzeugt Strom. Der wird in die Antriebsbatterie gespeist und lädt sie so automatisch wieder auf. Anfang 2005 soll der GST in Serie gehen. Start frei für die R- wie "Reise-"Klasse.

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