Erlkönig-Bildergalerie, Teil 41

Erlkönig BMW X5 Erlkönig BMW X5

Erlkönig-Bildergalerie, Teil 41

— 13.06.2006

Die Autos von morgen

BMW streckt den X5, Mercedes adelt die C-Klasse, Porsche veredelt den Targa – und Mazda macht dem 3er Beine.

Der BMW X5 ist ein Phänomen. Der Bestelleingang läßt selbst im letzten Produktionsjahr kaum nach. Ein schweres Erbe für den Nachfolger. Doch BMW hat gelernt. Design- und andere Experimente haben die Münchener bei anderen Modellreihen gemacht (schräge Optik beim 1er, billige Anmutung beim X3). Für den neuen X5 gilt: am Bewährten festhalten. Obwohl der X5 in der Herstellung viel zu teuer war, wird auch die zweite Generation innen wie außen dem Premium-Anspruch gerecht. Formal gingen die Stilisten auf Nummer Sicher: Die Stärken des ersten Entwurfs wurden betont, die wenigen Schwächen hat man weitgehend ausgemerzt.

Obwohl der Wagen mit der Entwicklungsnummer E70 im Spätherbst 2006 Premiere hat, beginnt der Europa-Verkauf erst Anfang 2007. Gebaut wird der X5 wieder in Spartanburg/USA. Weil die Amerikaner zu den Hauptabnehmern gehören, kann man den E70 wie auch M-Klasse, Q7 und XC90 mit einer dritten Sitzreihe bestellen. Diese auf Wunsch elektrisch verstellbare Bank schmälert zwar das Kofferraumvolumen, bietet aber eben Platz für sieben Personen.

Fahrdynamik war immer schon die große Stärke des X5. Diesen Vorsprung durch Technik wollen die Münchener durch den Dynamic-xDrive-Allradantrieb weiter ausbauen. Das neue System beherrscht die situationsabhängige Drehmomentverteilung in alle vier Richtungen: zwischen den Achsen (vorn/hinten) und zwischen den Rädern (links/rechts). Verteilt wird in Abhängigkeit von Schlupf und Quer- sowie Längsbeschleunigung. Ziel sind nicht nur optimale Traktion und Stabilität, sondern auch die Entkoppelung der Lenkung von Antriebseinflüssen.

Nach dem V12 im 7er wird im X5 der V8 auf Direkteinspritzung umgestellt. Das zunächst nur für Europa vorgesehene System verspricht bei reduzierten Emissionen einen um mindestens zehn Prozent geringeren Verbrauch. Während der 4,4-Liter-Sauger 394 PS leisten soll, hat der potentere Biturbo den ML 63 AMG (510 PS) und den Cayenne Turbo S im Visier (521 PS). Die Volumenmodelle begnügen sich wie gehabt mit den Reihen-Sechszylindern, die als Diesel und als Benziner maximal 272 PS mobilisieren dürften.

Mehr über die Autos von morgen gibt es wie immer in der Bildergalerie. Dieses Mal unter anderem mit von der Partie: neue Aufnahmen vom T-Modell der Mercedes C-Klasse, die zweite Generation des Smart fortwo, der überarbeitete Mazda3, die Mercedes S-Klasse für zwei und der verglaste Porsche 911. Einen Überblick über die bislang gelaufenen Erlkönig-Bildergalerien gibt es auf der Erlkönig-Seite von autobild.de.

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