Erlkönig-Bildergalerie, Teil 43

Erlkönig VW Tiguan Erlkönig VW Tiguan

Erlkönig-Bildergalerie, Teil 43

— 17.08.2006

Die Autos von morgen

Dieses Erlkönig-Paket hat es in sich: BMW macht den Dreier platt, VW schrumpft den Touareg, Dodge rüstet die Viper auf – und Fiat greift den Mini an.

Der Tiguan ist momentan die vielleicht meistgehetzte Beute im weltweiten Erlkönig-Geschäft. In Amerika haben ihn unsere Jäger erlegt: Zurzeit erproben dort die Testfahrer neue Motoren. Basistriebwerk wird ein neuer 1,4-Liter-TSI-Benziner mit 150 PS, der ab 2007 auch in Jetta und Passat kommen soll. Dann gibt es noch den Zweiliter mit vermutlich 170 und 200 PS. Die beiden Zweiliter-Diesel mit Common-Rail-Einspritzung sollen bei uns 140 und 170 PS leisten, für den Export sind auch 136 und 163 PS geplant. Abgasklasse EU 5 sowie Partikelfilter sind hierzulande auch bei VW endlich Ehrensache.

Nichts wie weg: Fotografen sehen Erlkönigbetreuer gar nicht gern.

Nachdem BMW mit dem X3 extrem erfolgreich ist, hat nun also auch VW den Boom der kompakten SUV entdeckt. Und gelobt, preiswerter zu sein. Was in München für rund 33.000 Euro zu haben ist, soll in Wolfsburg deshalb schon ab 25.000 Euro wohlfeil sein, so die Planung. Allerdings müssen Interessenten noch ein gutes Jahr warten, erst auf der nächsten IAA wird der komplett fertige Tiguan zu sehen sein. Optisch gibt er sich bescheiden als kleiner Touareg, robusteres Äußeres in Art der Cross-Modelle soll 2007 aber auch zu kaufen sein. Diese Modelle sollen auf Wunsch ein pflegeleichtes Interieur bekommen sowie bessere Gelände-Eigenschaften mit zusätzlichen Achssperren. Natürlich gibt es auch einen Hochstapler: Das Basismodell 1.4 wird nur Vorderradantrieb haben. Das hat sich Wolfsburg bei den Japanern abgeguckt.

Aus dem alten Europa stammt hingegen der Trend zum festen Klappdach. Mit dem Mercedes SLK begann bekanntlich der Boom der Blechverdecke. Zum Bedauern vieler hat er nach den Zweisitzern

Erwischt! Das neue 3er Cabrio von BMW.

auch die Viersitzer in voller Breite erreicht: Erst Renault Mégane und Peugeot 307 CC, jetzt Volkswagen Eos, Volvo C70 und Opel Astra TwinTop, bald dann auch Ford Focus und BMW. Der neue offene Dreier bricht mit der klassischen Stoffkapuze über bayrischen Cabrios. Ohne Regenperücke macht er von der Seite einen extrem schlanken Fuß. Das weckt Hoffnungen, die mit geschlossenem Dach allerdings wieder zunichte gemacht werden: Auch das 3er Cabrio wirkt im Profil austauschbar. Immerhin scheint die Zeit zweigeschossiger Gepäckabteile jetzt ein für allemal vorbei zu sein bei dieser Fahrzeug-Gattung.

Mehr über die Autos von morgen gibt es wie immer in der Bildergalerie. Dieses Mal unter anderem mit von der Partie: erste Fahraufnahmen vom Fiat 500, der neue Mazda6, die Dodge Viper mit Erprobungs-Eingeweiden, das Facelift vom VW Touareg und das neue Gewand vom Porsche 911. Einen Überblick über die bislang gelaufenen Erlkönig-Bildergalerien gibt es auf der Erlkönig-Seite von autobild.de.

Autor: Ralf Bielefeldt

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